Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich [gelöst!!]

Hier sollte alles rein was irgendwie direkt mit LT-Technik zu tun hat.
Also in erster Linie technische Fragen und Antworten, aber zum Beispiel auch Tips und Tricks,Technische Umbauten etc.
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Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich [gelöst!!]

Beitragvon Grünkind » Mittwoch 1. April 2020, 17:13

Moin aus Hamburg liebe LT-Gemeinde,
Bild
Unsere Familie hat vor drei Jahren einen alten LT 35, Baujahr 10/92, ACL und 150.000km runter vor dem Export bewahrt und uns ihm angenommen.
Ich selber bin Konstruktionsingenieur für Schiffe, habe also gutes Theoriewissen was Motoren betrifft und eine ausgeprägte Leidenschaft Dinge selber zu machen.
Viel ist passiert in den drei Jahren, vieles schon gemacht worden, teils von uns selber anderes in der Werkstatt.
Die Bremsanlage ist neu, vieles wurde geschweißt (inklusive dem Rahmen der Windschutzscheibe).
Nachdem er im ersten Winter nicht anspringen wollte wurden vier der sechs Glühkerzen getauscht (die anderen zwei verstecken sich noch hinter der ESP) und seitdem startet er auch unter 10° Aussentemperatur.
Diesen Winter startete auch alles soweit gut, nur lief bei längerem Stillstand die ESP leer und musste über die OUT-Schraube wieder aufgefüllt werden.
Vermutlich ist die Dichtung am KSB undicht, je nach Witterung mal mehr oder weniger. Für den TÜV war es noch akzeptabel letztes Jahr.
Allerdings bemerkte ich zunehmend einen Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich, in dem Moment wo früher der Turbolader einsetzte.
Vor ein paar Wochen war es dann soweit, dass ich den Weg vom Baumarkt gerade noch so mit maximal Tempo 30km/h und sehr hohen Drehzahlen nach Hause schleppte, bzw. zur Selbsthilfewerkstatt nebenan.
Dort kam die erste Vermutung, dass der Dieselfilter neu sollte. Da dies in meinem Besitz noch nicht passiert ist, habe ich das recht kleine Geld investiert und den getauscht.
Danach kam es noch kurz zu einem kleinen super Gau, da ich die Leitung zur ESP nicht richtig angeschlossen hatte und sie so Luft zog.
Das habe ich auch beheben können, der Motor startet wieder schnell und läuft ruhig.
ich komme auch wieder auf die 30km/h, allerdings fehlt die Leistung um wirklich schneller zu werden und Bergauf anfahren gestaltet sich schwierig.
Nach weiterer Recherche hier im Forum und im Wiki sowie den VW-Reparaturleitfaden vermute ich also nun den Turbolader.
Bild
Von Außen drauf geschaut sieht alles sauber aus, kein öl oder sonstiges. Ich habe den Schlauch zur LDA am Ansaugrohr abgezogen, was erstaunlich leicht ging (sollte das so?) und mangels Manometer den Finger dran gehalten.
Beim Gas geben kam dann auch mehr Luft raus, kann nur nicht sagen ob es die 0,7 Bar mehr sind.
Ich habe das Motorgeräusch mal aufgenommen. http://gruenkind.org/Elfriede/Motorsound2.mp3
Aus der Ecke des Turboladers kommt ein Hintergrundgeräusch, welches sich im Leerlauf wie ein Gurgeln oder dumpfes Rascheln anhört.
Beim Gas geben verliert sich das Geräusch, aber bei einer bestimmten Drehzahl kommt ein Fiepen, welches verschwindet wenn mehr Gas gegeben wird.
Im Forum hatte ich gelesen, dass so ein Fiepen durchaus normal sein kann. Nur dieses Gurgeln ist neu.
Kann dies ein Hinweis auf einen unrund laufenden Turbo sein?

Jetzt weiß ich nicht so richtig weiter. Im Forum finde ich immmer wieder kleine Hinweise, würde mich aber freuen, falls ihr direkte Tipps für mich habt.
Gibt es noch weitere Schritte um eine undichtigkeit im Luftsystem zu finden?
Sollte ich alle Schellen einmal öffnen und die Ansaughutze abnehmen um dort etwas zu finden?
Oder doch eher nochmal bei der ESP weiter schauen? Einspritzdüsen testen?
Ich habe zur Zeit keine Werkstatt zur Verfügung um mir das mal genauer anzuschauen, oder den ein paar Tage abzustellen.
Aufgrund von Corona mussten alle Projekte schließen.
Deswegen geht es momentan nur auf dem Parkplatz vor dem Haus.
Gibt es hier im Raum Hamburg jemanden, der sich das mal anschauen könnte? Jemand der vielleicht auch Spezialwerkzeuge schon da hat?
Vorbeikommen sollte gehen, halt nur langsam.
Bin über jede Hilfe dankbar.
Falls ihr noch Informationen braucht lasst es mich wissen.

Dankeschön
Fabian
Zuletzt geändert von Grünkind am Sonntag 28. Juni 2020, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Leistungsverlust, nicht nur im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Donnerstag 2. April 2020, 19:16

Hallo, Fabian!

Die Überschrift habe ich geändert: wenn der LT Leistungsverlust nur "im oberen Drehzahlbereich" (ab welcher Drehzahl?) hätte, müsste er mindestens 50 km/h fahren.

Mögliche Ursachen nannte Tiemo im wiki von http://www.LT-Forum.de unter "Leistungsverlust". Erste Prüfung betrifft das Aushängen des Gaszuges. Das prüft man bei abgenommener Motorhaube und Vollgas: manuelles Ziehen am Gaszug darf die Lage des Hebelwerks nicht ändern, da bereits am Anschlag.

Am Turbolader selbst liegt es nicht. Denn dann fährt der Turbodiesel wie ein Saugdiesel. Verstopfung der Ladeluftführung könnte es dagegen sein,

Messen des Ladedruckes ist die zweite Prüfung. VDO-Messgeräte mit Durchmesser 52 mm, -1,0 bis +1,5 bar und passendem Design koste(te)n ca. 60 €.

Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon Olaf Kleinschmidt » Freitag 3. April 2020, 09:10

Hallo!

Hatte in Australien ein ähnliches Problem. Bei mir war es der Dieselvorfilter, der ca. einen Meter nach dem Tank in die Leitung eingebaut ist. Ausgetauscht und tada die Leistung war wieder da.

Grüße
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon tiemo » Freitag 3. April 2020, 13:46

Hallo Fabian!

Den Dieselfilter hast du also gewechselt, so weit, so schön...
Ist dir bewusst, dass dein LT im linken, vorderen Radkasten zusätzlich einen Wasserabscheider besitzt? Der könnte auch das Problem sein.
Er sieht nämlich genau aus wie ein Dieselfilter, und wird daher bei Wartungsarbeiten oft irrtümlich durch einen solchen ersetzt. Dann setzt er sich im Lauf der Zeit zu und niemand kommt auf die Idee, auch dieses Teil mal auszuwechseln. Normalerweise muss er nämlich nicht ausgetauscht, sondern nur entwässert werden, weil er innen mehr oder weniger einfach hohl ist. Als Test, ob es an ihm liegt, kannst du einfach mal die beiden Schläuche lösen und mittels eines entsprechenden Röhrchens "kurzschließen": Falls es die Ursache war, sollte die Leistung sofort wieder zurück sein.
Zu der Problematik steht auch so Einiges in unserem WIKI, unter http://www.lt-forum.de/dokuwiki/doku.ph ... selmotoren .

Gruß,
Tiemo
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Leistungsverlust (nicht nur) im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Freitag 3. April 2020, 14:53

Hallo, Fabian!

http://www.lt-forum.de/dokuwiki/doku.ph ... lt1_diesel
ist der Link zu dem bereits genannten Beitrag von Tiemo.

Ich rate, einzelne Ursache nur dann zu prüfen, falls der Aufwand sehr gering ist.
Denn z.B. mein Dieselfilter war beim LT-Kauf mit 64 tkm vorhanden und beim Zerlegen mit 176 tkm innen optisch sauber.

Die von mir genannte Ladedruckanzeige prüft mehrere potentielle Fehler gleichzeitig und ist auch danach hilfreich.
Die "Kanistermethode" prüft ebenfalls mehrere Fehler gleichzeitig, nämlich der Versorgung mit Kraftstoff.
Bei dieser Methode versorgst Du den Motor aus einem Ersatzkanister samt Diesel und Schlauch im Fahrerhaus.

Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon tiemo » Freitag 3. April 2020, 20:37

Hallo ihr!

Wenn einem die 60EUR für ein EInbauinstrument und die Montage zu viel sind, kann man auch ein ein faches Standard-Manometer 2.5bar mit zwei Stückchen Schlauch und einem T-Stück vorübergehend an der Leitung anschließen und den Turbodruck auf diese Weise ermitteln. Wenn alles ok ist, baut man es dann einfach wieder ab. Entsprechende Angebote findet man zB. bei "Amabay".

Gruß,
Tiemo
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon Grünkind » Samstag 4. April 2020, 19:36

Hey ihr,
Vielen Dank für die Antworten.
@ Manfred: Diese Liste hatte ich vor zwei jahren schon einmal vor den Augen, damals nicht gebraucht und deswegen nicht mehr aufm Zettel gehabt.
Danke fürs Erinnern.
Also der Gaszug hat nach Durchtreten noch ca 2mm Spiel, das sollte es nicht sein (werde ich aber nachstellen).

Habe dann der Liste nach mir mal den Ansaugtrakt angeschaut und schon beim ersten Schlauch abnehmen hatte ich schwarze Finger.
Also im kompletten Ladeluftsystem habe ich Öl gefunden, inklusive LLK und Turbolader(Verdichterseitig).
Habe jetzt im Forum gelesen, das kann auch über den Getriebeölschlauch rein kommen. Das war der erste den ich abnahm und auch Öl fand.

Wie wäre jetzt das weitere Vorgehen um der Ursache des Öls auf die Spur zu kommen?
Von außen war alles sauber, die Ölleitungen zum Turbo sind alt und dreckig, aber auch dort ist kein frisches Öl zu sehen.
Geht ja aber wohl bei einem defekt eher nach innen, oder?
Sollte ich den kompletten Turbolader ausbauen um weiteres zu überprüfen?
Oder reicht es erstmal den Kreislauf weitestgehend zu reinigen und zu schauen ob das schon was ändert?

Manometer hatte ich letzte Woche nur eins zum Prüfen für 85€ gefunden, das fand ich erstmal zu viel und wollte bei Werkstätten nachfragen.
Habe jetzt verstanden das es auch welche zum fest einbauen gibt und im Internet das hier gefunden:
www.rsr-performance-parts.de/de/ladedruckanzeige-2bar-retro-52mm_200.html
wäre mit 25€ ein gutes Angebot und würde ich investieren.

@tiemo: Den Wasserabscheider hatten die in der Werkstatt schon geprüft. da befand sich schwarzes Zeug drin, aber kein Wasser. Sollte ich das trotzdem nochmal kurzschließen?

Ist schon mal ein gutes Gefühl überhaupt was gefunden zu haben,
wäre jetzt über eine Hilfestellung für das weitere Vorgehen dankbar.

Fabian
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Öl in der Ladeluft

Beitragvon Grünkind » Samstag 4. April 2020, 19:52

So, hier noch ein paar Bilder vom Ansaugtrakt:
Bild

und innen
Bild

Und vom Turbolader selbst:
Bild

Kann mir einer von euch sagen, was das für eine Dose mit dem Schlauch da über dem Turbo sitzt? (rotes Oval)
Habe dazu noch nichts in den Zeichnungen gefunden.

Dankeschön
Fabian
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Re: Leistungsverlust (nicht nur) im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Samstag 4. April 2020, 21:27

Guten Tag!

Ich empfehle, die Antworten zu beachten und sie zu dem Zweck ggf. mehrfach zu lesen.

Nochmals - z.B.:
Wenn der Turbolader nicht lädt, fährt der Turbodiesel wie ein Sauger, also VIEL schneller als von Dir genannte 30 km/h.
Wenn der Ansaugtrakt verstopft ist, kann das 30 km/h ergeben - also: welche v_max erreicht der LT ohne Steigung? ... in welchem Gang?
Um Verstopfung zu prüfen, muss man den Luftfilterkasten und die Rohre davor öffnen ... und Luftfilter kaufen oder kurz ohne ihn fahren.

Erwägen eines neuen Turboladers ist Unfug, solange man den Ladedruck nicht kennt. Verölt ist die Luftführung ab dem Turbolader immer.

Ingenieur-mäßiges oder Kenntnis-basiertes Vorgehen erkenne ich als u.a. Dipl.-Ing. Maschinenbau bisher nicht.

Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon Grünkind » Sonntag 5. April 2020, 12:36

Für mich ist der LT nur eines von vielen Projekten.
Momentan würde ich ihn lieber nutzen als daran reparieren zu müssen,
da ich einem Freund einen Kleingarten inklusive Laube und Gewächshaus designe und baue.
Jetzt kann ich weder Erde noch Holz transportieren und
beschäftige mich also erst einmal mit dem Leistungsverlust von Elfriede.
Will sagen, meine Kapazitäten sind begrenzt, nur haben sich die Prioritäten jetzt verschoben.

Ich hatte bis jetzt nur die Möglichkeit auf einem Parkplatz Probe zu fahren, da war nicht mehr als 30km/h im dritten Gang drin.
Da es ja anscheinend von Bedeutung ist habe ich vorhin nochmal eine Probefahrt im Industriegebiet gemacht.
Also auf 2,5km Strecke habe ich es auf maximal 60,5km/h gebracht.
Angefahren im ersten bis ca. 10km/h, im zweiten bis ca 25km/h und im dritten ging es dann langsam rauf bis 50km/h.
der vierte Gang hat es dann bis auf die 60km/h (bei einer von 4 Fahrten, sonst eher 52-56km/h) gebracht,
der fünfte konnte die Geschwindigkeit nur noch halten.
Ich konnte die Geschwindigkeiten aber nur erreichen, wenn ich jeden Gang im mittleren Drehzahlbereich ausgefahren habe.
Sobald ich mehr Gas gegeben habe, passierte leistungsmäßig nichts.
Offenes Luftsystem habe ich auch kurz probiert, das hat nichts verändert.

Die Möglichkeit der Errechnung der Drehzahl mittels einer Frequenzapp habe ich jetzt erst entdeckt.
Ich habe keine Drehzahlanzeige und müsste mir das rausrechnen.
Sollten da Angaben hilfreich sein, würde ich mich damit nochmal reinsetzen.

Ansonsten habe ich das Manometer bestellt, das kann ich dann wohl erst nächste Woche überprüfen.

Dankeschön

Fabian
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Re: Leistungsverlust (nicht nur) im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Sonntag 5. April 2020, 16:37

Hallo, Fabian!

Ein Turbodiesel fährt wie ein Saugdiesel, falls 1. Luft- oder 2. Diesel-Versorgung nicht per Ladedruck erhöht werden.
Dein Turbodiesel fährt mit 60 km/h und nur 4. Gang aber viel schlechter als ein Saugdiesel.
Ladedruck der Luft und Ladedruckanreicherung des Diesels sind also nicht vorrangig.

Ich würde Motorgefährdung und Verstellung des Einspritzzeitpunktes ausschließen wollen und beide Zahnriemen prüfen:
Riemendeckel ab, optische Prüfung der Riemen und mechanische Prüfung ihrer Spannung. Soll ist 90 Grad Riemendrehung mittels Daumen und Fingern.

Dann wird die Kraftstoffversorgung geprüft:
Transparenter Schlauch vorhanden? Luftblasen zu sehen?
OUT-Schraube (wiki) rausdrehen, reinigen, einsetzen.
Kanistermethode anwenden.

Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon tiemo » Montag 6. April 2020, 13:36

Hallo Fabian!

Dass im Verdichtertrakt etwas Öl Ist, ist ganz normal: Es stammt meist aus der Kurbelgehäuseentlüftung, nicht aus dem Turbolader.
Und wie schon bemerkt wurde, wenn der Lader nicht arbeitet, fährt der LT wie ein Saugdiesel. Diese erreichen fast dieselbe Endgeschwindigkeit wie die Turbodiesel.
Also lass mal den Lader in Frieden, an dem liegt das mit Sicherheit nicht.

Aber du schreibst, dass im Abscheider im Radkasten schwarzes Zeug war. Das ist relativ eindeutig, dann hast du Dieselpest im Tank. Diese verstopft den Abscheider, den Dieselfilter, aber auch Teile in der Einspritzpumpe wie die OUT-Schraube und weitere interne Teile und kann sogar theoretisch bis in die Einspritzdüsen vordringen. Oft ist auch schon das Ansaugrohr im Tank dadurch verstopft.

Dieselpest kann entstehen, wenn ein Fahrzeug längere Zeit nicht gefahren wird und Feuchtigkeit im Tank ist, was durch Kondensation bei fast leerem Tank hervorgerufen werden kann, weil bei Temperaturänderungen aufgrund der Gasausdehnung der Tank durch seine Be- und Entlüftung feuchte Luft "atmet". Kraftstoffe mit Bioanteil (heute an den Tankstellen üblich) sind besonders betroffen, da besonders leicht biologisch abbaubar.
Abhilfe wird im fortgeschrittenen Stadium nur geschaffen durch Zerlegen der Kraftstoffanlage vom Tank ausgehend und gründlicher Reinigung bzw. Austausch der Teile, anschließend noch ein spezielles Biozid der ersten Tankfüllung beigeben.

Zur Dieselpest siehe auch WIKI unter:
http://www.lt-forum.de/dokuwiki/doku.ph ... dieselpest
http://www.lt-forum.de/dokuwiki/doku.ph ... rtips:tank

Gruß,
Tiemo
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon Grünkind » Montag 6. April 2020, 13:46

@manfred: danke für deine weiteren Tipps und die Erklärung.

Ich habe eben die Sachen geprüft, die du vorgeschlagen hattest, leider keine Veränderung spürbar.
Die Zahnriemen sehen noch in Ordnung aus, drehen lassen sie sich auch, siehe Bilder:

Bild
Bild

Einen Kanister habe ich auch direkt angeschlossen und das Industriegebiet abgefahren,
auch dort keine Veränderung spürbar. der durchsichtige Schlauch ist gefüllt, die OUT-Schraube sauber.
hatte an der Stelle die Probleme nach dem Dieselfilter wechseln und das soweit alles dicht bekommen.

Allerdings hatte sich bei der Tankstelle vorher der Gaszug gelöst.
Uns zwar schön beim von der Tanke runter wo ich über eine Brücke musste.
Habe dann mit der Hand Gas gegeben und uns über die Brücke gerettet.
Jetzt wird das erstmal von nem Kabelbinder gehalten.

Bild

@tiemo: habe deinen Beitrag erst gesehen, als ich meinen schon fertig geschrieben hatte.
Sollte sowas dann durch die Kanistermethode nicht auszuschließen sein?
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Montag 6. April 2020, 14:01

Hallo, Fabian!

@tiemo: ... Sollte sowas dann durch die Kanistermethode nicht auszuschließen sein?


Anstelle von Tiemo:

Die Kanistermethode schließt nur das, aber immerhin all das, aus, was Diesel zuführt UND vor der Zuführung aus dem Kanister ist.
Teile hinter der Zuführung und z.B. etwaige Verstopfungen werden durch Anschluss des Kanister-Schlauches nicht zwangsweise repariert.

Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon cabrio00 » Montag 6. April 2020, 18:04

Hallo Fabian,
es wird immer geschrieben,dass ein Turbodiesel ohne Ladedruck wie ein Saugdiesel läuft.Ich kann das nicht bestätigen.Ein Turbodiesel ohne Ladedruck läuft so wie von dir geschildert,so zumindest meine Erfahrung.Ich habe einen Turbodiesel DV mit nachgerüstetem Ladeluftkühler.Einmal ist der Ladeluftschlauch zum Ladeluftkühler am Turbo abgerutscht, beim 2.Mal ist die dünne Leitung von der Ansaugbruecke zur Einspritzpumpe(Ladedruckanreicherung) abgerutscht.In beiden Fällen ist das Fahrzeug so gelaufen, wie von dir beschrieben.Ueber 60km/h kam ich nicht hinaus.Es fehlt einfach durch den fehlenden Ladedruck die entsprechende Kraftstoffmenge durch die Ladedruckanreicherung.
Kaufe dir einfach von VDO eine Ladedruckanzeige.Kostet nicht die Welt und schadet auch nicht für die Zukunft.Passt auch gut zu den anderen kleinen Rundinstrumenten. Bei meinem DV war war einmal die Steuerleitung am Turbolader verstopft.Ladedruck ging dann gleich auf 1,6 bar hoch.Hat man auch gleich an der Leistung gemerkt.Auf Dauer hätte ich aber den Motor mit diesem Ladedruck natürlich gekillt.Die Ladedruckanzeige war da sehr hilfreich.Ich würde bei der Fehlersuche den Ladedruck nicht aus dem Auge verlieren.
Grüße
Andreas aus München
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon tiemo » Montag 6. April 2020, 20:19

Hallo Fabian!

Vielleicht sind es bei dir auch mehrere Ursachen gleichzeitig.
Der Gaszug muss so eingehängt sein, dass beim Durchtreten des Pedals die Anschlagschraube für die Abregeldrehzahl berührt wird. Bei dir ist da die Blechspange verlorengegangen, mit der der Zugstopp justiert wird, um das zu erreichen. Falls du Probleme hast, an dieses Teil zu kommen, kannst du dafür auch einen normalen Splint, einen sogenannten "Federstecker" aus dem Baumarkt nehmen, er muss nur in die Rillen am Zugstopp einrasten.
Was Cabrio00 schreibt, ist auch nicht falsch, Turbodiesel sind manchmal sehr "konservativ" eingestellt, sodass sie ohne Ladedruckunterstützung weniger Leistung haben als ein entsprechender, "satt" eingestellter Saugdiesel. Aber auf ca. 100km/h sollte man in der Ebene dennoch kommen.

Gruß,
Tiemo
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Leistungsverlust (nicht nur) im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Montag 6. April 2020, 21:30

Hallo, Fabian!

# zur Frage zum 4. Bild Deines Beitrages vom 04.04.2020 um (wohl) 19:52 Uhr:

Vorsorglich habe ich mir vor meiner Antwort einen ausgebauten ACL-Turbolader angeschaut:
- oben siehst Du die Ladedruckdose mit dem Ende des Gestänges zum ByPass-Ventil,
- unten siehst Du den Abgriff des Ladedruckes am Ausgang der Ladeluftseite des Turboladers.
An der Ladedruckdose samt deren Membran und Membranplatte wirken 2 Kräfte gegeneinander: Federkraft und Kraft aus Ladedruck.
Bei dem mittels Längen-einstellbaren Gestänge eingestellten Öffnungsdruck bewegt das Gestänge sich und öffnet das Platten-Ventil des ByPasses.

# zum Beitrag von Andreeas aus München:

Andreas hat ein Wohnmobil auf LT55 mit hohem Luft- und Roll-Widerstand. Der LT55 hatte einen DV-Motor, der mit Ladeluftkühler versehen und auch sonst getunt wurde.
Ein Trick ist, den DV-Motor per Gaspedal kurz weit über der Rauchgrenze zu betreiben. Das ergibt heißes Abgas, Anspringen des Turboladers und Verschwinden des Rauches.
Eine (wohl) serienmäßige DoKa auf LT35 mit serienmäßigem ACL-Motor ist etwas ganz anderes als ein getunter 670E-Alkoven-Clou auf LT 55 mit getuntem DV-Motor.

Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust (nicht nur) im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Montag 6. April 2020, 21:39

Nachtrag
# zu meinem Beitrag zur Sellungnahme von Andreas aus München:

Die Möglichkeit, "den DV-Motor per Gaspedal kurz weit über der Rauchgrenze zu betreiben", ermöglicht es, die Einspritzmenge im Saug-Bereich (ohne Ladedruck) zu senken,
damit auch beim getunten DV-Motor im Schiebetrieb die Motorbremse wirksam ist.

Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon cabrio00 » Dienstag 7. April 2020, 09:55

Hallo,
ich kann nur meine Erfahrungen wiedergeben.Ohne Ladedruck bzw. ohne Ladedruckanreicherung lief mein DV in der Ebene gerade so 60km/h und konservativ ist der nicht eingestellt.
Mich würde aber auch interessieren ob ein Turbodiesel bei fehlendem Ladedruck bzw. fehlender Ladedruckanreicherung wie ein Saugdiesel läuft.
Dazu müsste nur jemand den Schlauch der Ladedruckanreicherung oben an der Einspritzpumpe bei seinem Turbodiesel abziehen.Ist schnell gemacht,Tiemo hat aber einen Saugdiesel.
Unabhängig davon muss Fabian jetzt systematisch einzelne Ursachen ausschließen.Mit Ladedruckmessung,Kanistermethode ,Reinigen der Out-Schraube lässt sich der Fehler mit einfachen Mitteln leicht und einfach eingrenzen.
Freundliche Grüße
Andreas aus München
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Dienstag 7. April 2020, 11:29

Hallo, Andreas!

Ohne Ladedruck bzw. ohne Ladedruckanreicherung lief mein DV in der Ebene gerade so 60km/h und konservativ ist der nicht eingestellt.


Das Einstellen der Dieselmenge erfolgt mittels 2 Komponenten: Grundeinstellung ohne Ladedruck + Ladedruckanreicherung (LDA).
Die LDA wirkt bei serienmäßiger Einstellung erst ab ca. 0,3 bar Ladedruck, da im Schiebebetrieb ca. 0,2 bar erreicht werden.
Eine LDA mit Tuning-Einstellung setzt bei ca. 0,1 bar ein. Das erfordert eine Kompensation mittels niedrigerer Grundeinstellung.
Der Golf_1-Tuner "alleslowbugged" alias "alleslowbudget" beschreibt das Thema im Detail.

Mich würde aber auch interessieren ob ein Turbodiesel bei fehlendem Ladedruck bzw. fehlender Ladedruckanreicherung wie ein Saugdiesel läuft.


Das hängt von o.g. Komponenten ab. Beim ACL-Motor meines Karmanns im Stadtverkehr fiel mir auf, dass der LT leise war. Erst am Ortsausgang bemerkte ich die lahme Beschleunigung und den geringen Ladedruck. Schlauch draufgesteckt ergab die gewohnte Lautstärke und Beschleunigung.

Deine Annahme, Mitteilungen ohne Grundlage zu machen, ist nicht bei allen Personen zutreffend.

Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon cabrio00 » Dienstag 7. April 2020, 12:59

Hallo Manfred,
wollte dir nicht unterstellen,dass du Aussagen ohne entsprechende Erfahrungen oder Kenntnisse tätigst.
Es wird aber immer wieder in den Foren behauptet ein Turbodiesel ohne Ladedruck würde wie ein Saugdiesel laufen.Meine Erfahrungen sind da aber anders.
Ich denke,man muss aber auch zwischen fehlender Ladedruckanreicherung und fehlendem Ladedruck unterscheiden.
Fehlt nur die Ladedruckanreicherung weil der Schlauch zur ESp abgerutscht ist mag das stimmen, weil ja immerhin noch Ladedruck vorhanden ist.
Löst sich aber der Schlauch vom Turbo zum Ladeluftkühler, ist kein Ladedruck mehr vorhanden.In dieser Situation lief mein DV nur noch 60km/h.
Ein weiteres Beispiel für oftmals falsche Aussagen in den Foren ist der max. Ladedruck der DV Lader.Oft wird behauptet,die würden nur max 1,2 bar liefern.
Auch hier sind meine Erfahrungen anders.Hatte Mal eine verstopfte Regelleitung am Lader.Druck ist dann auf 1,6 bar hochgegangen.Hat man auch sofort an der Leistung gemerkt.Wegen der deutlich höheren Leistung habe ich auf die Ladedruckanzeige geschaut und konnte dadurch schlimmeres vermeiden.
Freundliche Grüße
Andreas aus München
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Dienstag 7. April 2020, 13:34

Hallo, Andreas!

Du musst einen ganz besonderen Dieselmotor haben: die Leistung sinkt mit der Luftzufuhr (Luftmassenstrom), steigt also mit der Luftzufuhr.
Damit spart Dein Dieselmotor den Kraftstoff, den andere Dieselmotoren für diese Leistungssteigerung benötigen.

Spaß beiseite:
Bei fehlendem Ladedruck entfällt bei getunten LT1- (und Golf1-)Motoren die LDA, die serienmäßige Motoren bis ca. 0,3 bar gar nicht haben.
Das sieht man(cher), wenn man die 4 Schlitzschrauben des LDA-Deckels gleichmäßig löst, die Umdrehungen zählt und am Deckel wackelt.
Der Deckel ist beim getunten Motor nach ca. 1 Umdrehung lose, beim serienmäßigen Motor nach 3 bis 4 Umdrehungen.

Im empfehle nochmals, bei Interesse alleslowbugged alias alleslowbudget zu lesen.
Gruß
Manfred
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon LT35E » Dienstag 7. April 2020, 13:47

Nachtrag

Dein Motor hat nach Deinen Angaben keinerlei Schutz vor Fehlern der Ladedruckregelung mittels Wastegate.
Ich empfehle, das von einem Fachmann, z.B. Chris im LT-Forum, zeitnah in Ordnung bringen zu lassen.
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon cabrio00 » Dienstag 7. April 2020, 14:03

Hallo Manfred,
die Motoren haben in der Ansaugbruecke ein zusätzliches Abblasventil als Schutz vor zu hohem Ladedruck.Dieses Ventil muss man aber stilllegen,sonst erreicht man nicht den gewünschten max. Ladedruck von 1-1,1bar.
Bei älteren Ladern wie meinen kann man am Wastegate kaum was machen.
Die Schrauben sind alle so verrostet,dass sie alle abreisen.Da richtet man nur mehr Schäden an.
Danke aber für den Hinweis.
Durch die Ladedruckanzeige habe ich aber eine gute Kontrollmöglichkeiten.
Sollte der Ladedruck wirklich einmal über 1,1bar hinausgehen, merkt man das gleich an der Leistung.
Glaube mir,bei 5to merkst du sofort, wenn plötzlich mehr Leistung da ist noch dazu wenn man das Fahrzeug schon sehr lange fährt.
Freundliche Grüße
Andreas aus München
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Re: Leistungsverlust im oberen Drehzahlbereich

Beitragvon cabrio00 » Dienstag 7. April 2020, 15:23

Hallo Manfred,
hatte jetzt noch etwas Zeit zum Nachdenken.
Die Wastegateregelung bei meinem Lader funktioniert sehr wohl.
Gegenwärtig regelt das Wastegate bei ca.1,1 bar.
Eigentlich öffnet das Wastegate bei ca.0,7 bis 0,8 bar.
Will man mehr Ladedruck, baut man in den Schlauch zur Druckdose beim Wastegate eine Drossel ein.Dem Wastegate wird dadurch ein niedriger Druck vorgegaukelt,als er wirklich vorliegt.Ist der Schlauch zur Druckdose,wie bei mir verstopft,erkennt das Wastegate nicht,dass ein viel zu hoher Druck vorliegt und öffnet nicht.Dadurch steigt der Druck dann bis zu 1,6bar.
Durch die Wahl der Größe der Drossel kann man den max. Ladedruck bis zum Abblasen wählen.
Bei manchen Turboladern kann man dazu wohl auch die Stange an der Regeldose verstellen.
Unabhängig davon ist Chris natürlich immer eine gute Wahl.Hatte mit ihm auch schon zu tun.
Freundliche Grüße
Andreas aus München
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