Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber aus

Hier sollte alles rein was irgendwie direkt mit LT-Technik zu tun hat.
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Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber aus

Beitragvon Oma-Herta » Samstag 3. November 2018, 16:11

Moin moin,

kurze Frage zur Lichtmaschine. (Ich fummel gerade an meiner Vorglühung rum und habe die versehentlich 30Min. angelassen (Wagen war aus))

Der LT sprang sofort danach an, aber die Batterieanzeige flimmerte ewig. Der Frequenz war nicht abhängig von der Drehzahl (würde ich jedenfalls sagen)
Ging aber aber erst wieder aus, als ich mehrfach über eine hohe Drehzahl kam...und blieb dann auch dauerhaft aus.

Ich habe so ein flimmern noch nie gesehen. Erinnerte etwas an ein Stroboskop.

Da ich die Lichtmaschine erst vor 1 Monat wieder eingebaut hatte, nach einem Zahnriemenwechsel (sie lief dann anstandslos)
wollte ich wissen, ob dieses Flimmern ein Zeichen dafür ist, dass da eine Diode nicht ihren Job macht ?

Lg Martin
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Tomturbo1958 » Sonntag 4. November 2018, 19:09

Servus!
Die Dioden können sich bei hoher längerer Belastung auslöten, wird aber nicht der Fall sein. Eine Diode funktioniert oder sie ist tot. Das schaut mir nach einem lockeren oder schlecht gepressten Kabelschuh aus, der sich "zusammen gebeutelt" hat. Ich würde die Limakabel bewegen und den Kabelschuh an der Zentralelektrik ebenso. Alles vorausgesetzt Du hast eine Ladedeckung. Nach dem Starten mit Ablendlicht sollte das etwas heller werden, wenn die Ladekontrollleuchte ausgeht.
Grüße
Thomas
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon tiemo » Sonntag 4. November 2018, 22:56

Hallo Martin!

Das Flimmern kommt bei Spannungsunterschieden zwischen Batterie-Plus und LIMA-Plus vor. Die sollte es eigentlich garnicht geben, da beides mit dicken Kabeln und Massebändern miteinander verbunden ist. Wenn es in dem Bereich aber Probleme gibt, kann Flimmern auftreten.
Auch bei stark entleerter oder defekter Starterbatterie kann es flimmern / glimmen, dann fließt einfach so viel Strom zur Batterie, dass der Spannungsabfall auch bei gutem Kabel reicht, um das Lämpchen schwach glimmen zu lassen, besonders in den ersten 3 min nach Motorstart wegen des Nachglühens.
Bei neu eingesetzten Reglern hat man auch manchmal ein Flackern, bis die Schleifkohlen sich an die Schleifringe angepasst haben. Das sollte dann aber immer weniger werden. Ansonsten kann es ein Hinweis auf zu viel Lagerspiel, verschlissene Schleifkohlen oder Schmutz (Ölfilm, wenn der Motor da vorne eh ölfeucht ist!) auf den Schleifringen sein.

Gruß,
Tiemo
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Oma-Herta » Montag 5. November 2018, 00:11

Danke ihr beiden.

Pit hat die eingesetzt und auch das Lagerspiel geprüft. Regler ist neu.

Dann war es wohl zuviel Strom. Hatte soetwas nur noch nie gesehen.

Lg Martin
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Oma-Herta » Samstag 10. November 2018, 21:14

Moin Moin,

habe heute mal wieder den Wagen gestartet. Wollte den Thermostaten tauschen und wollte den Wagen warm machen.

Nun das Problem. Die Ladekontrolllampe blieb wieder nach dem Start dauerhaft an. Erst als ich mehrmals über eine
gefühlte sehr hohe Drehzahl kam, ging sie wieder aus.

Gemessen habe ich nachdem die Lampe aus war aber nur so ca 13,7 V. (Regler ist neu)

Da ich den Regler vor ca. 3 Jahren getauscht habe und die Lichtmaschine erst bei Pit wieder eingebaut wurde (fahrt nach Hamburg keine Probleme),
habe ich das Gefühl, dass ich da eventuell einen falschen Regler drin habe. Die Lichtmaschine hat 90A. Hat jemand dafür eine Teilenummer für ? Im Wiki habe ich nichts gefunden.

Dann kann ich die vergleichen. Eventuell habe ich aber auch ein Kabel beschädigt als ich hier in Hamburg die fehlende große Lichmaschinenkappe angeschraubt habe.

Lg Martin
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Barney-Nord » Sonntag 11. November 2018, 18:54

Moin Martin

Also zumindest bist du ja auf den richtigen Weg und schließt schon mal alles aus, womit der Pit zutun hatte, da dieser ja der einzige Schrauber der Republik ist, der keine Fehler macht ! Gut also ist das schon mal geklärt...

Das einzige was ich dir sagen kann, ist, dass die Spannung von 13.7 V ok ist. Wäre die Spannung viel höher, könnte es passieren, dass deine Batterie anfängt zu kochen.

Ansonsten kann ich dir nur den Rat geben, dein Anliegen einmal ins lt Forum zu kopieren und ich bin mir sicher, das du dort schneller zu einer Lösung kommst.

Und wenn du mal wieder ein Problem hast und dir eine Fahrt in den Pott sparen möchtest, schreibe mir einfach eine pn.

Es gibt schon einige LT Topschrauber hier in der Stadt und im kleinen Umkreis drum herum. Diese trifft Mensch jedoch nicht in den Foren... Ich wundere mich auch immer wieder, aber diese Schrauber haben keine Lust, sich virtuell im Netz herumzutreiben, was vermutlich daran liegt, dass diese Schrauber schon Schrauber waren, bevor es diese Seiten hier gab, was ja auch schon um die 20 Jahre sind.

Und wer in Hamburg mal die Augen auf LTs richtet, stellt schnell fest, dass Hamburg wohl eine absolute LT Hochburg ist, aber von diesen Hunderten Leuten ! kaum welche in den Foren unterwegs sind.

Wie gesagt, ich würde mal im lt-Forum.de fragen. Viel Erfolg

Gruß Barney
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Oma-Herta » Sonntag 11. November 2018, 20:05

Moin Moin,

klar ist niemand unfehlbar. Ich war vor Wochen bei Manfred aus Elmshorn und wir haben auch über diverse Dinge geplaudert. Und wenn was ist, würde ich meine LT Leute auch hier in
Hamburg fragen.

Mein Traum war es immer mal von Pit meinen Zahnriemen machen zu lassen und das er den Wagen einmal komplett durchhört usw. und mir sagt was wichtig ist.
Also habe ich bei Manfred Felgen und Bremssättel geholt. Felgen lackiert neue Reifen drauf und gewartet das ich einen passenden Termin finde für den Zahnriemen.

Pit hat mir super geholfen und gleich alle meine diversen Ersatzteile eingebaut und so auch die 90A Lichtmaschine die mir vor 3 Jahren auf dem Wege in die Niederlande
kaputt gegangen ist. ADAC meinte Regler. Aber aus meinen 3 Lichtmaschinen, die ich dabei hatte, waren leider alle Regler defekt :( Zum Glück hatte ich noch eine vom Ford Sierra mitgenommen
von dem ich dann den Regler eingesetzt hatte und alles lief wieder problemlos. Das war dann aber eine 45A. (ich habe im Auto mitlerweile 3 neue Regler rumliegen und 2 Lichtmaschinen.)
Nun zeigte ich Pit meine Lichtmaschinen und wir bauten die 90A mit dem neuen Hella Regler ein und machten dann am Ende des Tages unsere Probefahrt; alles bestens.
Weg nach Hamburg auch alles gut.

Nur jetzt als ich über 30 min. die Vorglühung angelassen hatte (ich merkte es in der Wohnung, stürzte runter. Sprang in den Wagen. mist Natoschalter noch an.
Schnell Wagen gestartet und das Lämpchen ging nicht mehr aus und flimmerte wild rum. Als ob die Gleichspannung nicht sauber gleichgerichtet wurde.

Und dann habe ich meine Frage hier reingestellt, ob es sein kann, dass der Regler defekt ist (ist ja neu). Oder durch unglückliche umstände eine Diode zerschossen ist ?

Chris meinte im Chat, dass er darauf tippt, dass durch das lange stromziehen die Batterie nun eine weg haben könnte.. (Wagen lief knapp 40 Minuten mit eingeschalteter Vorglühung. (ohne das ein Lämpchen leuchtete) Und dann als ich den Wagen aus gemacht hatte und nach oben ging. Glühte sie ja nochmals ohne Lichtmaschine 30-40 Minuten.)

Nur die Batterie ist eine große 95AH und knapp 6 Monate ! alt. Aber mir ist das natürlich mit der Vorglühung nicht zum ersten mal in den 6 Monaten passiert. :shock:
Ich wollte eigentlich heute mal meine nagelneue Ersatzbatterie anschließen und das mal testen was Chris meinte. Bin aber dazu nicht gekommen.

Ist halt eine 90A Lichtmaschine; neuer Hella Regler; durch Vorglühung fast leergelutschte Batterie (die aber den warmen LT starten konnte).

Ich dachte, vielleicht kann mir jemand helfen oder (hat irgendwann ein ähnliches Problem und liest das hier) und vielleicht kann der eine oder andere, oder auch alle, über mich schmunzeln) :)

Bin mal gespannt ob es die angebissene Batterie ist, was Chris vermutet. Welle schließe ich aus. Kohle schließe ich aus. Defekter Regler durch Überlastung oder schlechte Masse (ich hatte den Massepunkt bei der Batterie neu gemacht.) ich war auch mit den Fingern hat einem Masseband, was eine Werkstatt mir von der Lichtmaschinenhalterung an die Motoraufhängung geschraubt hatte.

Dachte jemand hat eine Idee was so ein flackern bedeutet. Heute war es kein flackern, sondern permanentes Leuchten und es geht erst weg, wenn man 2-3 Mal kräftig auf das Gas
tritt und gefühlte 3000-3500 Umdrehungen macht. Dann bleibt es aber dauerhaft aus. Und eine Batterie die defekt ist, sollte dann doch auch irgendwann so voll sein und keinen
Strom aufnehmen, sodass die 14,2V Reglerspannung wieder anliegen (oder sehe ich das falsch ?) Zumal ich die letzten Tage das C-Tech 5A dran hatte und die Batterie voll sein muss egal welche Kapazität sie jetzt nur noch hat.

Lg Martin

ich denke : keine 14,2 Volt (kein Last), dann müßte doch regler defekt sein, oder auf der Leitung Übergangswiderstände sein.
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Barney-Nord » Sonntag 11. November 2018, 21:45

Moin Martin

Meinst du den Manfred mit dem 4x4 ? Ansonsten gibt es auch noch Carsten, Nähe Elmshorn... Beides Topleute und natürlich auch in meiner Telefonliste ;)

" Pit hat mir super geholfen und gleich alle meine diversen Ersatzteile eingebaut und so auch die 90A Lichtmaschine die mir vor 3 Jahren auf dem Wege in die Niederlande kaputt gegangen ist."

Tja.. Mensch kann Glück oder Pech mit ihm haben, ich hatte halt Pech ;) Vielleicht wäre es einfach mal sinnvoller, eine stabile Hamburger Gruppe zu bilden, um in Sachen "ESP, BKR" nicht mehr länger vom Pott "abhängig" zu sein. Was ist denn, wenn der Pott nicht mehr aktiv ist, aufgrund von Alter, Krankheit usw. ? Und nochmal, Hamburg ist eine LT Hochburg ! Wer an einer HH Gruppe Interesse hat, kann mir ja mal eine pn senden. Vielleicht gibt es da ja Interesse.

" Nur jetzt als ich über 30 min. die Vorglühung angelassen hatte (ich merkte es in der Wohnung, stürzte runter. Sprang in den Wagen. mist Natoschalter noch an.
Schnell Wagen gestartet und das Lämpchen ging nicht mehr aus und flimmerte wild rum. Als ob die Gleichspannung nicht sauber gleichgerichtet wurde."

Was ich gerade an der Sache nicht verstehe, aber vielleicht auch in meiner eventuellen Unkenntnis liegt...

Isses nicht so, dass wenn ich den Zündschlüssel auf Vorglühen stelle.... die Lampe zum Vorglühen aufleuchtet und wenn die Lampe zum Vorglühen erloschen ist, das Vorglühen auch beendet ist, bzw. es wohl noch eine Nachglühzeit gibt, die aber keine halbe Stunde dauert, sondern nur XXX Sekunden.

Sollte ich hier falsch liegen, korrigiert mich bitte, ich weiß es nicht 100%, ist nur mein logisches denken ! Nur wozu muss ich dann den Schlüssel nochmal in die Vorglühstellung bringen, wenn ich zB mal zweimal vorglühen möchte ? Wenn es einfach immer weiterglühen würde, dann müsste ich ja dem Vorglührelai kein Signal mit dem Zündschlüssel zum erneuten Vorglühen geben !? Oder habe ich hier einen Gedankenfehler ?

" Nur die Batterie ist eine große 95AH und knapp 6 Monate ! alt. Aber mir ist das natürlich mit der Vorglühung nicht zum ersten mal in den 6 Monaten passiert. "

Ich verstehe das mit dem dauerhaften Vorglühen nicht... Ist mir in 19 Jahren noch nie passiert. Was ich schon öfter hatte, das ich mal den Schlüssel in der Glühposition kurz vergessen habe, aber ist dann nicht nur die "Zündung" aktiv ? Ich wiederhole mich,aber das Vorglührelai müsste doch nach so und soviel Zeit das Vorglühen abbrechen, auch wenn der Schlüssel noch in der Vorglühposition steht, siehe Erklärung oben...

" Bin mal gespannt ob es die angebissene Batterie ist, was Chris vermutet. Welle schließe ich aus. Kohle schließe ich aus. Defekter Regler durch Überlastung oder schlechte Masse (ich hatte den Massepunkt bei der Batterie neu gemacht.) ich war auch mit den Fingern hat einem Masseband, was eine Werkstatt mir von der Lichtmaschinenhalterung an die Motoraufhängung geschraubt hatte. "

Ich würde das ganze mal direkt an der Lichtmaschine bei laufendem und gut abgesicherten festen Stand (Reifen mit Keilen sichern) von LT messen. Dann weißt du schon einmal, ob es direkt aus der Lima kommt, oder was dahinter ist.

" Heute war es kein flackern, sondern permanentes Leuchten und es geht erst weg, wenn man 2-3 Mal kräftig auf das Gas
tritt und gefühlte <a href="tel:3000-3500">3000-3500</a> Umdrehungen macht. Dann bleibt es aber dauerhaft aus. "

Das mit dem Gas geben, bis die rote Batterieleuchte erlischt ist fast normal. Aus dem Mitlesen hier weiß ich dieses und bei mir isses genauso, dass die Leuchte erst ausgeht, wenn ich einen kurzen Gasstoß gebe. Wenn es bei dir ebenso ist, das ein "Gasstoß" die Leuchte zum erlischen bringt, würde ich gar nichts weiter machen ;)

" Und eine Batterie die defekt ist, sollte dann doch auch irgendwann so voll sein und keinen
Strom aufnehmen, sodass die 14,2V Reglerspannung wieder anliegen (oder sehe ich das falsch ?) Zumal ich die letzten Tage das C-Tech 5A dran hatte und die Batterie voll sein muss egal welche Kapazität sie jetzt nur noch hat. "

Das C-Tech Gerät würde die Batterie dann aber vermutlich für tot erklären, sollte die Kapazität nicht mehr ausreichend sein.

LG Barney
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Oma-Herta » Sonntag 11. November 2018, 22:36

Moin Barney.

*Was ich gerade an der Sache nicht verstehe, aber vielleicht auch in meiner eventuellen Unkenntnis liegt...

*Isses nicht so, dass wenn ich den Zündschlüssel auf Vorglühen stelle.... die Lampe zum Vorglühen aufleuchtet und wenn die Lampe zum Vorglühen erloschen ist, das Vorglühen auch beendet ist, bzw. es *wohl noch eine Nachglühzeit gibt, die aber keine halbe Stunde dauert, sondern nur XXX Sekunden.

Ich wollte nicht im Text zusätzlich erklären was mit meiner Vorglühung nicht stimmt. Diverse Posts von mir hier betreffen mein Thema Vorglühung (Zusatzrelais als Entlastung)
Ich dachte ich schreibe rein, Nato-Schalter und es ist klar, dass die Glühkerzen über ihn direkt bestromt werden. Ansonsten machen die 30-40 Minuten ja kein Sinn.
ich finde es immer wichtig bei einer Analyse eines Problems, das Wie und Warum drum herum mit dar zustellen. Weil oft diese unerwähnten Kleinigkeiten wichtig sind.
## (ich merkte es in der Wohnung, stürzte runter. Sprang in den Wagen. mist Natoschalter noch an.###

Genau, ein kurzer Gasstoss reichte auch aus bis zu dem Natoschaltervorfall. Das man das mit einem Widerstand wegbekommt weiß ich auch. Aber es ist eben so, dass es erst nach dem
Vorfall so auftrat, dass eben jetzt kein kleiner Gasstoss über 900-1000 ausreicht, sondern 3000 bis, und auch noch mehrfach und länger halten.

Und ich habe jetzt mehrere Möglichkeiten. Lichtmaschine ausbauen und die 45Ah wieder rein. Ist es weg ist die 90A schuld. ist es noch da, dann bleibt Batterie wie Chris sagt,
oder Verkabelung (da frage ich mich, was die Ursache ist, blöder Zufall oder durch erheblichen Stromfluss, eine zuvor beschädigte Leitung (Querschnittverringerung) oder Verschraubung,
also auftretende Übergangswiderstände. Wo dann die fehlenden ca. 0,7 V abfallen.

Ob es wirklich 0,7 v sind weiß ich nicht. weil ich es derzeit mangels Messgerät (finde es nicht) nicht mprüfen kann. Aber so ein Billigteil, was mir vorher über LEDs mitgeteilt hat ob alles ok ist.
Die grüne LED-für 14,2V will nicht leuchten und die da unter, da steht nur 13,5V. Aber unabhängig wie genau das alles ist. Das Lämpchen im Amaturenbrett verhält sich von einem zum anderen
Moment ganz anders. Das ist das Problem. Der Natoschalter hängt nur zwischern Batterie und Glühkerzen. Also fällt hier der ganze Bereich von der ZE weg. Es steckt derzeit nicht einmal ein Vorglührelais in der Fassung, schon seit 1 jahr nicht mehr.

Es muss was mit hohem Strom zu tun haben. Durch die 30-40 Minuten Glühkerzen. Meine alte 45Ah Lichtmaschine hat aber min. 20 Vorfälle mit meiner vergessenen Vorglühschaltung überlebt .)
Nach 1-2 Stunden ging nicht mal mehr ein LED Lämpchen an der Batterie an. Die Batterie funktioniert auch noch einwandfrei und startet den LT im kalten Zustand problemlos, aber sie wurde
trotzdem zur 3. Notbatterie degradiert .

Und nun die neue Batterie, soll nach einem (eventuell 2 kurzen Vorfällen) Schrott sein ? glaube ich nicht. Aber ich werde es morgen testen.
Vielleicht habe ich dann auch mein Meßinstrument wiedergefunden. Dann kann ich auch sagen wieviel Spannung wirklich abfallen.

Wenn der Batterietausch nicht hilft. Dann kommt die 45Ah rein, bzw ich schraube vorher in die 90A einen neuen Regler rein. Dann bleibt nach meiner Meinung nur noch die Verkabellung.

Lg Martin
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Barney-Nord » Sonntag 11. November 2018, 23:07

Grins Martin...

Das ändert die Situation natürlich ganz erheblich, scheint ja nix mehr mit original zu tun zu haben ;)

Zu dem NATO Knochen habe ich mir auch ganz kurz Gedanken gemacht, wo ich das gelesen habe. Aber dann hab ich das geistig für mich nicht weiter betrachtet, ich dachte halt, ok hat nen Natoknochen und warum dreht er nicht den Zündschlüßel um, statt den Natoknochen, da ich deine vorherigen Einträge in der Sache nicht im Kopf habe, vermutlich habe ich mich aus " nicht wissen" aus den Beiträgen heraus gehalten, da ich nur zu Dingen schreibe, wo ich das Gefühl habe, das richtige zu schreiben.

Und zu dem Messgerät bzw Messergebnis... Naja, da musst du du natürlich ein "vernünftiges" benutzen und nix mit LED Blabla, aber das weißt du selber ;)

Axo, auf Grund meiner Unwissenheit zu deiner "Natoschaltung" bin ich nun raus... Ich bin natürlich von einer normalen Vorglühanlage ausgegangen...

Das einzige, was ich dir in Sachen "Spannung der Lima" noch sagen kann ist, ich würde wie schon erwähnt das ganze mal direkt an der Lima messen. Mehr kann ich dazu erstmal nicht sagen und was deine Batterie betrifft, würde dein Ladegerät erkennen, wenn die Batterie tot wäre !

Sagt die Batterie nach dem Aufladen 100%, ist auch alles gut ! Vorausgesetzt der Lader ist ok, aber davon gehe ich aus !

Und für die Zukunft und besseren Verständnis für Alle... Besser alles schreiben, hier lesen ja nicht immer Alle alles komplett mit und jede/r der das mit dem Natoschlüssel nicht weiß, versteht hier nur " Bahnhof" ;)

Lieben Gruß
Barney
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon tiemo » Sonntag 11. November 2018, 23:21

Hallo Martin!

Zunächst mal: Wenn die Batterie sehr stark entladen ist, dann nimmt sie nach dem Motorstart einen sehr großen Strom aus der LIMA auf.
Dabei kann an der Verkabelung so großer Spannugnsabfall stattfinden, dass die Batteriekontrolle schwach leuchtet.
Der ACT hat in der Normalausstattung ein Vorglührelais, das 3min nachglüht. Dabei werden nochmal 70A extra verbraucht, das kann den Effekt also die ersten 3min noch verstärken.

Nun scheint aber etwas Neues passiert zu sein: Das dauerhafte Leuchten bedeutet, dass die LIMA noch nicht magnetisiert ist. Normalerweise passiert das bei ca. 1000 1/min, sodass man bei sehr vielen LT erst mal etwas Gas geben muss. Aber nicht 3000 1/min, das tut bei kaltem Motor ja schon weh!
Das kann, neben einem defekten Regler, den Grund haben, dass zu wenig Strom für die sog. Vorerregung der LIMA ankommt.
Dieser Vorerregungsstrom fließt über das Warnlämpchen und das blaue Kabel an die "D+"-Klemme der LIMA. Bei originaler LT-Elektrik sind es ca. 100mA.
Wenn nun das Lämpchen gealtert ist, eine schlechte elektrische Verbindung des Kombiistruments (KI) zur Batterie und/oder zur LIMA besteht, fließt weniger Strom für die Vorerregung und die Magnetisierungsdrehzahl steigt an. Auch, wenn jemand anstelle der originalen Glühlammpe zB. eine LED-Lampe eingebaut hat, die weniger Strom braucht.
Auch, wenn bestimmte Verbraucher mit am D+ hängen, kann die Magnetisierungsdrehzahl dadurch ansteigen. Manche Trennrelais zB. benutzen Strom aus D+ dafür, zu erkennen, ob die LIMA schon lädt und das Trennrelais daher zu schließen ist. Bei einem Defekt an der Ladeelektronik im Wohnteil, die oft das Trennrelais enthält, kann sich daher diese Drehzahl erhöhen. Ebenso erhöht sie sich, wenn das D+-Kabel angescheuert ist und Masseschluss hat.
Ich würde mal messen, was am blauen Kabel an der LIMA für Strom fließt, wenn einfach nur die Zündung an ist und nicht geglüht wird: Zündung einschalten ohne Motorstart, warten, bis Glührelais klickt und die Innenbeleuchtung heller wird, Kabel an der LIMA abziehen und ein Messgerät im 10A-Bereich zwischen das Kabel und den Kontakt an der LIMA schließen: Es sollte ca. 0.10A anzeigen. Wenn es weniger ist, liegt da der Hund begraben und man muss die Elektrik weiter prüfen nach den o.g. Dingen.
Dazu kann man dann mal die Spannung prüfen, die am KI ankommt und man sollte die Ladeelektronik im Wohnbereich mal vom Fahrbereich trennen.

Außerdem solltest du mal prüfen, ob der 45A-Regler an deiner 90A-LIMA mechanisch überhaupt richtig passt. Denn diese LIMAs haben unterschiedliche Durchmesser, evt. passt der Regler einfach schon mechanisch nicht richtig.

Nochmal zum Vorglührelais: Deiner Beschreibung nach hast du es ausgebaut oder mit NATO-Knochen überbrückt?
Normalerweise glüht es beim ACT-Motor temperaturabhängig ca. 8s lang vor, dann geht das gelbe Lämpchen aus. Es wird aber fleißig weiter geglüht, damit die Kerzen auch noch glühen, wenn du das Verlöschen des Lämpchens bemerkt hast und den Schlüssel auf Starten weiter drehst. Darauf wartet das Relais ca. 5s, dann schaltet es ab, wenn der Motor nicht gestartet wird.
Wird er gestartet, egal, ob noch geglüht wurde oder bereits abgeschaltet, dann wird wieder geglüht, beim ACT 3min lang, das nennt sich Nachglühen. Erst bei Kühlwassertemperaturen oberhalb ca. 60°C passiert dies nicht mehr.

Während dieses Nachglühens verbraucht alleine die Glühanlage schon 70A von den 90A, daher werden da auch keine höheren Spannungen erreicht.

Gruß,
Tiemo
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Oma-Herta » Sonntag 11. November 2018, 23:57

Danke Tiemo.

Das blaue Kabel kann ich ja mal kontrollieren. Als ich von Pit zurückkam fehlte die schwarze Schutzkappe für das Kühlrohr. Ich hatte es vergessen zu Pit zu nehmen,
weil ich auch vergessen hatte, dass die 45A und 90A unterschiedlich große haben. Als ich dann zu hause war. Habe ich das nachgeholt im eingebauten Zustand
und natürlich alle Kabel beim ersten Festziehen schön eingeklemmt. Dann alles rausgepuhlt und wieder festgeschraubt.

Dabei kann ich natürlich das blaue D+ kabel abgebogen, abgebrochen oder sonst was haben.

Ich bin der Meinung, dass ich danach nichts mehr am Auto gemacht habe bis zu dem Vorgühungsvorfall über den Natoschalter/knochen. Also reiner dummer Zufall dann :)
# ich habe die Vorglühung komplett Instandgesetzt. Aber weil der Kabelschuh am Vorglührelais nicht ideal ist für zwei dicken Kabel in einem Schuh, wurde es
da trotzdem noch warm. (wir beide hatte ja schon mehrmals über Entlastungsrelais hier gesprochen, und ich weiß noch nicht was ich wirklich machen soll).
Soll dann ja auch dauerhaft, sicher und komfortable sein. Wollte Strommessung einbauen und ein Schalter um automatisches Vorglühen zu unterbinden. Also simples AUS.

Derzeit ist das Vorglügrelais raus. Und ich schalte per Natoschalter die Plus 12V von der Batterie direkt vor die Streifensicherungen. Die Spannung läuft dann natürlich noch zum
Halter des Vorglührelais, aber eben nicht mehr ins Relais (ist ja weg). War besser als immer die Kabel auf den Pluspol zu drücken inkl. Brandblasen am Daumen. Kabel sind eigentlich 2 dicke
Lautsprecherkabelpärchen :) Wenn die Ummantelung am Ende mal wieder durch die Hitze verschmurgelt war wurde wieder 4-6 cm abisoliert und zusammegknüdelt und auf den Pluspol gedrückt. :lol: :grin: War einfach ein temporäre Überbrückung als qualm aus dem Glührelais kam. Temporär war dann 4 jahre oder so :grin:

Lg Martin
Zuletzt geändert von Oma-Herta am Montag 12. November 2018, 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Barney-Nord » Montag 12. November 2018, 00:11

Mensch Martin :lol:

Schon wieder so eine "Kleinigkeit" die alles nochmal dramatisch verändert ;)

" Das blaue Kabel kann ich ja mal kontrollieren. Als ich von Pit zurückkam fehlte die schwarze Schutzkappe für das Kühlrohr. Ich hatte es vergessen zu pit zu nehmen,
weil ich auch vergessen hatte, dass die 45A und 90A unterschiedlich große haben. Als ich dann zu hause war. Habe ich das nachgeholt im eingebauten Zustand
und natürlich alle Kabel beim ersten festziehen schön eingeklemmt. Dann alles rausgebuhlt und wieder festgeschraubt.

Dabei kann ich natürlich das blaue D+ kabel abgebogen, abgebrochen oder sonst was haben.

Ich bin der Meinung, dass ich danach nichts mehr am Auto gemacht habe bis zu dem Vorgühungsvorfall über den Natoschalter/knochen. Also reiner dummer Zufall dann :) " ......

Zitat Ende ....

Das wäre im ersten Beitrag dazu vermutlich entscheidend gewesen ! Sowas musst du doch gleich mitschreiben !

Beim nächsten mal :grin:

Insbesondere das hier ... "Als ich von Pit zurückkam fehlte die schwarze Schutzkappe für das Kühlrohr. Ich hatte es vergessen zu pit zu nehmen,
weil ich auch vergessen hatte, dass die 45A und 90A unterschiedlich große haben. Als ich dann zu hause war. Habe ich das nachgeholt im eingebauten Zustand
und natürlich alle Kabel beim ersten festziehen schön eingeklemmt."....

Auf Grund deiner Aussage, das von Pit zu dir nach Hause alles ok war, schließe ich Pit für dein jetziges Problem absolut aus !!!

Gruß
Barney



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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Oma-Herta » Montag 12. November 2018, 12:29

Hi Barney.

Pit hat den Zahnriemen absolut top gemacht. Nur weil du ein Problem mit Pit hast mußt du nicht alles zusammenwerfen und nach Fehlern suchen.

Erstmal habe ich Pit gefragt, ob wir die gleich miteinbauen können, wenn wir da schon dran sind.
Dann hat Pit gesagt, dass wir die dann ohne Schutzkappe anbauen müssen. Dann sagte ich zu Pit, ok dann schraube ich die Kappe zuhause dran.
Was ja wohl kein Problem ist.
Dann erst haben wir sie zusammen eingebaut . Nichts mit : Pit hat Fehler gemacht.

Außerdem war zwischen dem Kappenanbau und dem Natoschalter-Vorfall fast ein Monat her und meine Frage bezog sich ursprünglich darauf
was das flimmern bedeutet.

Und Tomturbo1958 hat ja drauf geantwortet und Tipps gegeben.

Da das flimmern beim erneuten starten nicht mehr auftrat und ich dachte, dass ist eine einmalige Sache, wollte ich eigentlich nur wissen, ob das Flimmern ein Vorbote ist. :shock:

Als es aber wiederkam habe ich diesen Post hier erweitert und die Umstände so gut ich konnte erklärt. Zeitgleich habe ich mich im Forumschat mit verschiedenen Leuten
parallel darüber unterhalten.

Ich hätte auch gleich die Lichtmaschine austauschen können. Hätte 10 Minuten gedauert. Aber dann liegt die 90A wieder jahrelang im Auto rum.
Und das mit dem blauen Kabel wäre durch den Umbau gar nicht aufgefallen (falls es schuldig ist).

Aber Pit hat eigentlich mit dem Problem nichts zu tun, außer das ich Tiemo erklären wollte warum die Welle höchstwahrscheinlich ok ist.

Lg Martin
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Oma-Herta » Montag 12. November 2018, 19:22

Moin moin,

ich habe heute mal die Batterie getauscht. Das Problem blieb aber leider.
Nun habe ich mal testen wollen, ob man den Lichtmaschinenregler an einer eingebauten Lichtmaschine tauschen kann. Ja geht ! :grin: Aber toll ist anders.

Die obere Kohle des Reglers war ganz kokelig. (bin damit nur knapp 400km gefahren, aber Lichtmaschine inkl. Regler fuhr min. 3 Jahre in meinem Ersatzteilehaufem im LT mit)
Und es sah aus, als wäre mal ein Sandkorn zwischen Kohle und Schleifring gekommen. Habe das mal saubergekratzt und versucht in etwa
den leichten Bogen zu erhalten.

Habe leider doch keinen neuen Regler mehr :-o :shock: :-o :-( Also muss ich mal ein paar bestellen.

Die Batteriekontrolllampe flimmerte nicht mehr. Ging auch aus, nach dem ich das Gaspedal kurz leicht drückte. Sehr gut. Nicht mehr hochjubeln. Aber vorher reichte ein leichtes
Antippen.

Ich werde den Regler gegen einen neuen tauschen. Zumal der Regler keine 14,2V mehr schafft. Scheint was um 13,7V zu sein. Ich hatte immer 14,2V auch wenn die Batterie fast leer war.
Und werde dann wieder berichten, ob wieder 14,2V geschafft werden.

Ich werde aber vor dem Urlaub im Dezember wohl doch wieder meine zuverlässige 45A einbauen. :-(

So weit, so gut.

Lg Martin :kaffeetasse:
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Re: Lichtmaschine 90A Leuchte flimmerte lange.Ging dann aber

Beitragvon Tomturbo1958 » Dienstag 13. November 2018, 15:58

Servus!

Ich möchte da noch etwas klären:

Ladekontollleuchte
Bekommt von der Kombinstrumentenseite Plus und von der Limaseite Masse. Der Strom welcher über die Lampe fließt erregt die Erregerspule in der Lima. Ab ca 1000 Umin erregt sich die Lima selbst und liefert 12 volt zur Ladekontrollleuchte. Dann liegt beiderseits der Leuchte 12 Volt an und die Leuchte geht aus. Wenn das Kombiinstrument schlecht mit Spannung versorgt wird, es Übergangswiderstände gibt oder der Kabelquerschnitt zwischen Batterie Plus und Zentralelektrik zu dünn ist, glimmt die Kontrolleuchte weiterhin. (besser sichtbar in der Nacht) Leichtes Glimmen kann beim LT normal sein.

Startbatterie
Die Startbatterie gehört zum Starten und als Energiepuffer für das Auto. Der Starter zieht sehr kurz hohe Ströme, danach wird die Batterie sofort wieder geladen. Dementsprechend ist die Batterie konstruiert. Sie kann hohe Entladeströme für kurze Zeit liefern. Entladeströme über längere Zeit, auch wenn sie klein sind, schädigen die Batterie. Eine teilentladene Batterie fängt nach kurzer Zeit zu sulfatieren an. Eine unter die Nennspannung entladene Batterie hat einen bleibenden Schaden! Eine Starterbatterie als Versorgungsbatterie verwendet, sollte nach einer Saison tot sein.

Lichtmaschine
Die Lima soll die beim Starten verbrauchte Energie nachladen und die Verbraucher (Licht, Scheibenwischer, etc) versorgen. Der Laderegler hält eine stabile Spannung und verhindert das Gasen der Batterie.

Prinzipiell bnötigt der LT keine größere Batterie und Lichtmaschine. Die Batterie muß sowieso nur kurz den Starterstrom liefern können und die Lima muß auch nur den verbrauchten Starterstrom nachladen.

Versorgungsbatterie
Die Versorgungsbatterie ist eine Zyklenfeste Batterie. Sie darf mit kleinen Strömen entladen werden, idealer Weise nicht unter 50%, sollte aber bald (nicht sofort) wieder geladen werden. Gebräuchlich sind Batterien mit flüssigem oder gelförmigen Elektrolyt, bzw AGM.

Trennrelais
Das Trennrelais stellt beim Erlöschen der Ladekontrollleuchte eine Parallele Verbindung zwischen Starterbatterie und Versorgungsbatterie her. So werden zwei unterschiedliche Batterietypen mit unterschielichem Ladungszustand zusammengeschaltet. Trennrelais sind irgendwie eine Notlösung, sind aber sehr verbreitet, weil sie billig und unkompliziert sind. Wenn Die Versorgungsbatterie teilentladen ist, werden Ströme von der Starterbatterie hinüber fließen. Der Laderegler "glaubt" er hat eine fast volle Starterbatterie. Ich habe schon Ströme gemessen. Da fließen 5 Kilometer lang 30 Ampere und danach 500 Km nur mehr 3 bis 5 Ampere. Die Versorgungsbatterie wird nie wieder voll! Da hilft die stärkste Lichtmaschine nicht!
Das Trennrelais ist eine gute Lösung wenn man LED Licht verwendet und sonst nur kleine Verbraucher hat. Wenn man große Verbraucher betreiben will, wie einen Kompressorkühlschrank oder einen Spannungswandler, dann muß eine DC/DC Lader her. Nur dann macht eine 90 A Lichtmschine Sinn! Der Lader bringt dann hohe Ladeströme und läd die Versorgungsbatterie(n) in relativ kurzer Zeit wieder auf! Nur dann kann man unterschiedliche Batterietypen mischen! Dann sind natürlich auch AGM Batterien die erste Wahl!

Ich hoffe ich konnte mit meinen Ausführungen über die Sinnhaftigkeit von starken Lichtmaschinen helfen!? Ich bin absichtlich auf keine genauen Spannungswerte etc. eingegangen!

Grüße
Thomas

PS: Dein C-tec Ladegerät ist die erste Wahl! Nach Deinem Hopala mit der Glühanlage solltest Du das "recond" Programm durchlaufen lassen!
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