Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

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Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon masmat21 » Montag 27. November 2017, 22:40

Hallo wollte mal fragen was ihr mit euren Batterien macht!
Baut ihr aus wenn ihr über Wintert oder lasst ihr sie drin?
Bin am überlegen ob ich sie noch ausbaue 5 Monate ist doch ganz schön lang....
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon tiemo » Montag 27. November 2017, 23:56

Hallo Matthias,

Ausbauen ist eigentlich nicht nötig. Ich würde sie noch mal satt aufladen mit Ladegerät und dann das Masseband abklemmen.
Eine gute Batterie hat dann im Frühjahr noch "Saft", dann noch mal laden und wieder in Betrieb nehmen.
Eine alte Batterie mit erhöhter Selbstentladung muss man halt im Winter nochmal irgendwann kontrollieren und ggf. nachladen.

Gruß,
Tiemo
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon diesel3 » Dienstag 28. November 2017, 00:37

Ich lasse beide Batterien drin.

Das Auto hängt am 220V Netz, hat eine Calira drin und wird per Zeitschaltuhr etwa 15min/Tag mit Strom versorgt.

Das sollte gut funktionieren, hoffe ich.

Früher - als ich noch keinen Carport hatte, wurden die Batterien permanent von der Solaranlage nachgeladen.

Gruß

Hendrik
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon ibb4 » Dienstag 28. November 2017, 09:56

Hallo Matthias,

wir haben unseren Karmann im Winter in einer Scheune stehen. Ich klemme einfach die beiden Batterien ab bislang war immer genug Saft auf der Starterbatterie so das der Dicke im März nach 4 Monaten ohne Probleme angesprungen ist. Allerdings steht er auch den ganzen Winter frostfrei.

Gruß Ludger
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Micha-Schrauber » Dienstag 28. November 2017, 14:18

Hallo Matthias,

hast leider nicht geschrieben, wie der LT abgestellt ist im Winter.
Wenn er draussen steht und auch längerer Zeit den Minustemperaturen ausgesetzt ist und keine Möglichkeit besteht ein Ladegerät mit Erhaltungsladungsfunktion anzuschliessen, würde ich die Batterien auf jeden Fall ausbauen u. mit in den Keller nehmen und dort ab u. an mal laden, bezw. den Ladezustand kontrolieren.
5 Monate ist schon eine lange Zeit, und bei den LT die ich draussen habe und nicht fahre im Winter, mache ich das auch so.

Gruß,
Micha
Schönen Gruß aus Mainz am Rhein !
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon masmat21 » Dienstag 28. November 2017, 18:53

Hi ja er steht im freien unter nen Carport und dem zufolge nicht Frost frei.. Mein Coupé steht in der Werkstatt da ist die Zeit kein Problem für die Batterie.. Die Batterien im LT sind beide neu dieses Jahr rein gekommen na mal sehen denke ich fahre im Dezember mal hin und check mal die Spannung dann kann ich immer noch ausbauen..
Danke für eure Antworten!
Gruß Mathias
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon tiemo » Dienstag 28. November 2017, 23:10

Hi!

Für eine geladene Batterie mit deswegen hoher Säuredichte ist Frost aber kein Problem. Im Gegenteil, kühle (kalte) Lagerung verlängert die Lebensdauer. Nur leere Akkus frieren ein und platzen dann.

Gruß,
Tiemo
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Tomturbo1958 » Mittwoch 29. November 2017, 15:00

Servus!
Ich mache im Winter das Selbe wie im Sommer, ich stecke den Strom an!
Ich habe von Waeco ein 2 Kanal á 25 Ampere Ladegerät für die beiden Bordbatterien. Auf einem dritten Kanal mit 1 Ampere wird der Startakku erhalten. Das Ladegerät kann auf die Akkutype eingestellt werden und bringt so die passende Ladekennlinie für alle drei Akkus! Ich habe vergessen wie alt meine Akkus sind, die halten wirklich sehr lange!
Ich glaube wir sollten im Forum einmal breit diskutieren, Ladetechnik, Akkutypen, Ladekennlinien, Gefahrenmomente und, und, und!?
Grüße
Thomas
PS: Ohne Landanschluß würde bei mir die PV-Anlage den Hauptakku erhalten.
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Oma-Herta » Freitag 1. Dezember 2017, 20:07

Moin moin,

so ein Waeco 2 Kanal á 25 Ampere Ladegerät ist natürlich eine feine Sache. Aber bei dem Preis kann ich es mir nicht mal so eben leisten :(.

Ich habe einen ehemaligen LT-Krankentransporter der hat (wohl von Calix) so einen Kasten hinter dem Beifahrersitz, der wohl die Batterie mit so ca. 5A (oder mehr?) lädt.

Ich habe von einem Freund zwei Gelbatterien geschenkt bekommen, wobei eine wohl schon kaputtgegangen ist, weil das Ladegerät mit Gelbatterien nicht klar kommt und ich manchmal vergessen habe die GelBatterien abzuklemmen von dem Ladegerät.

Über die Lichtmaschine laden ist es wohl auch nicht ideal.

Ich suche etwas günstiges, dass wenn ich 230V zur Verfügung habe (auch während der Fahrt (habe da einen 230v Konverter)), 2 Gelbatterien zügig laden kann und dann auf Erhaltung übergeht.
Ich kann auch für jede Gelbatterie ein eigenes Ladegerät nehmen.

Und hier würde mich interessieren, ob es so etwas um die 39 Euro (oder auch günstiger) gibt. Oder bekommt man da nur Mist ?
Gibt es was gutes bis 69 Euro ?
Oder muss ich grundsätzlich mehr ausgeben ? Es hängt wohl sehr viel vom Ladestrom ab. Bei Erhaltung reichen ja so 1A.
Aber um die Gelbatterien nicht unnötig an der Lichtmaschine zu laden wäre so 3-8A (oder mehr) eine feine Sache.

Ich hoffe ihr habt Ideen oder schon Erfahrung mit ein paar Geräten ?

Lg Oma Herta
(Martin)
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon masmat21 » Freitag 1. Dezember 2017, 20:59

Abend also ich hatte mich da im Sommer auch schon mal schlau gemacht meiner Meinung nach brauchst du unter 10A Ladestrom nicht anfangen das sind bei einer 90Ah Batterie immer hin noch 9 h bis die voll wäre die meisten neuen Ladegeräte können so mit ziemlich allen Batterien umgehen! Meist sind sie Prozessor gesteuert.. Ich habe im Moment selber nur ein billig kfz ladegerät glaube von Aldi fest verbaut das lädt mit 4ah aber ich habe es erst einmal gebraucht alles andere kommt von der 140W Solarpanele.. Deswegen brauche ich zumindest im Moment kein großes Ladegerät... Ein Ladegerät was 10 Ah laden kann Fängt ab ca 80€ an für 120€ bekommt man schon was mit Erhaltungsladung für die Starter Batterie...
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Tomturbo1958 » Sonntag 3. Dezember 2017, 09:51

Servus!
In Deiner geplanten Preisklasse wird es etwas schwierig! Es gibt sogar schon im Baumarkt recht günstige Prozessor gesteuerte Ladegeräte welche für flüssig oder Gel geeignet sind. Idealer Weise lässt Du ein solches Ladegerät immer angehängt sobald Du die Möglichkeit dazu hast. Dieses https://www.easy-carparts.com/ctek_batt ... gJYnvD_BwE zum Beispiel ist erste Wahl, das verwende ich auch in meinen Booten und in der Werkstätte. Ein Stück pro Akku, fix angeschlossen.
Du kannst es Dir an den Fingern ausrechnen. Ein Akku sollte möglichst selten unter 50% entladen werden, sonst sulfatiert er zu schnell, einer mit flüssiger Säure schneller, ein Gelakku oder AGM langsamer. Der Ladevorgang bis 90% geht recht zügig, die restlichen 10% gehen sehr langsam. Ein auf 30% entladener 100 Ah Akku wird mit einem 5 A Ladegerät ungefähr nach 12 Stunden auf 90% geladen sein.
Grüße
Thomas
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Oma-Herta » Montag 4. Dezember 2017, 19:33

Moin moin. Ich danke euch beiden. Habe mir das CTEK Batterieladegerät MXS 5.0 jetzt gekauft.
Ich habe es bei Amazon für ca. 63 Euro bekommen. Auch wenn es nur 5A kann reicht es erstmal für meinen Anwendungsfall aus.

Ich kann jetzt die Gelbatterie wie vorgesehen laden und erhalten (bzw. event. die alte Ladekapazität wiederherstellen),
eventuell damit die defekte(!) von den Toten zurückholen und mal meinen Bleiakku/Starterbatterie anständig aufladen
und auch erhalten im Winter.

Vielen lieben Dank.
Lg Oma-Herta
(Martin)
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon tiemo » Montag 4. Dezember 2017, 20:35

Hallo Martin!

Defekte Gelakkus sind normalerweise nicht mehr zu retten, leider...

Gruß,
Tiemo
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Tomturbo1958 » Dienstag 5. Dezember 2017, 10:26

Servus!
Es ist mir noch nie gelungen einen Akku zu reanimieren, egal welche Bauart. Die "recond" Funktion vom Ctec zwei bis drei mal im Jahr zu starten macht Sinn, es bremst etwas die Sulfatierung. Im Grunde werden die Akkus nicht kaputt, es bildet sich eine Sulfatschichte auf den Bleiplatten, welche den Elektrochemischen Prozess behindert. Das Regenerationsprogramm vom Ladegerät kann die Sulfatierung etwas rückgängig machen.
Das Einzige was wirklich hilft, nur zyklenfeste Akkus verwenden, den Akku so dimensionieren das er möglichst nicht unter 50% entladen wird, sofort mit geeignetem Ladegerät nachladen. Nur Ladegeräte mit einer Ladekennlinie und anschließender Erhaltungsladung verwenden, egal ob von 230 Volt oder Photovoltaik.
Das Rummachen mit geschenkten Gelakkus macht nicht wirklich Sinn und verdirbt einem den Spaß am Reisen mit dem Womo! Wenn Du bescheide Ansprüche hast was Deinen Energiebarf betrifft, kauf Dir einen günstigen zyklenfesten Akku mit flüssiger Säure. Schraub ihn ordentlich fest, so das er bei einem Unfall nicht zum funkensprühenden Torpedo werden kann.
Grüße
Thomas
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Oma-Herta » Mittwoch 6. Dezember 2017, 04:57

Die Gelbatterien liefen perfekt. Hatte eine benutzt, um den Kühlschrank nachts zu betreiben, wenn wir mal nicht auf dem Campingplatz stehen bzw. keinen Stromanschluss haben.
Das war im letzten Winterurlaub leider mehrfach der Fall. (Kurzinfo: Hatte den Kühlschrank bei Kiesow für 10 Euro erstanden und er funktionierte). Habe ihn dann in den Tresen geschoben.
Aus Zeitgründen (war 2 Tage vorm Urlaub) hatte ich keine 12V Verbindung verlegt, sondern nur einen Stecker für 230V angebracht.
Der Kühlschrank lief dann über den 230V Konverter der wiederum an der einen Gelbatterie angeschlossen war. Der Kühlschrank zog dann so ca. 60Wh-79Wh.
Am Morgen piepte dann der Konverter (natürlich immer früher und früher :) ), weil er unter seiner Betriebsspannung lag. So ging das dann bei jedem Urlaub über 1 jahr lang.

Das hat dann die Gelbatterie gekillt. :(
Das System muss ich leider wieder aus Zeitgründen für den Winterurlaub auf Texel beibehalten. Ich werde es jetzt nur soweit modifizieren, dass das Ctec jetzt während der Fahrt die
noch lebende Gelbatterie lädt und das der Kühlschrank nun nachts direkt die 12V von der Gelbatterie bekommt (geht nur um eine Nacht auf der Hinreise (und Rückreise),
wo wir keinen Strom haben).
Während der Fahrt kann ich den 12V Anschluss vom Kühlschrank auf die Starterbatterie des LTs umschalten, sodass das Ladegerät in Ruhe die Gel-Batterie laden kann.
Danach haben wir den Stromanschluss vom Campingplatz. Und 2018 hoffe ich auf einen neuen Kühlschrank :).

Sorry für den langen Text. Aber ich wollte es einfach nur niederschreiben damit jeder weiß was ich so für einen Quatsch treibe :)

lg Oma-Herta
(Martin)
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon tiemo » Mittwoch 6. Dezember 2017, 09:39

Moin Ihr!

Tomturbo1958 hat geschrieben:Im Grunde werden die Akkus nicht kaputt, es bildet sich eine Sulfatschichte auf den Bleiplatten, welche den Elektrochemischen Prozess behindert. Das Regenerationsprogramm vom Ladegerät kann die Sulfatierung etwas rückgängig machen.


Ja, das kann ein Ladegerät mit "Reparaturfunktion". Aber die akkus gehen halt doch auch kaputt. Durch die mit der ständigen chemischen Umwandlung einhergehenden Umkristllisationen bilden sich an den Platten auch lose Teile, die dann abfallen und nach unten sinken, oder bei Gel/AGM sich halt so von den Platten trennen. Weil sie nicht mehr elektrisch mit den Platten verbunden sind, tragen sie auch nicht mehr zur Kapazität bei. Und das kann man leider nicht reparieren.
Bei Nassakkus kommt dazu, dass dieser Haufen Partikel die Zelle sogar kurzschließen kann, wenn er beide Platten erreicht. Dann ist "game over".

Gruß,
Tiemo
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Oma-Herta » Donnerstag 7. Dezember 2017, 17:55

Moin moin. (kleine Info und Rückmeldung - Gel-Batterie lebt eventuell wieder)

Gestern kam das CTEK MXS5.0 (Amazon ca. 63€). Es macht einen gut verarbeiteten und wertigen Eindruck.

Ich bin dann in den Keller und habe das Ladegerät an eine uralte Batterie, die ich vor 6 Jahren aus dem LT genommen habe.
Das Ladegerät hat losgelegt. Keine Fehlermeldung, dass die Batt. defekt ist (schon mal positiv), und nach 3-4 Std leuchtete Lampe 4 (die Batterie ist zum Starten eine Autos bereit),
weiter konnte ich leider nicht machen, da meine Frau die Kabeltrommel morgens für den Heizlüfter im Auto brauchte). Aber ich werde die Tage alle Schritte (8) durchlaufen lassen.

Nun zur Gelbatterie: Ladegerät angeschlossen ( nach ein paar Minuten leuchtete die rote Info-Lampe ) :(
Stecker gezogen und neuer Ladevorgang (inkl. Recond). Rote Info-Lampe leuchtet. :( Das habe ich ca. 5x wiederholt. Dann habe ich das Ladegerät die ganze Nacht dran gelassen.
Heute morgen leuchtete die rote Infoleuchte. Dann wieder neu gestartet und den heuten Tag laden lassen.

Kam eben wieder nach Hause. Anzeige (Leuchte 4) (die Gel-Batterie ist zum Starten eine Autos bereit) :grin:

Mal sehen, ob sie noch 100% erreicht, aber 80% hat sie. Step 5 (Leuchte 5) Analyse und Recond (Step 6 (Leuchte 6) macht sie hoffentlich nachher noch.
Aber für den Kühlschrank wird es wohl reichen.

Ich habe nun ein gutes Gefühl. Und eine 2. funktionstüchtige Gel-Batterie habe ich ja noch. Da kommt das Ladegerät morgen mal dran.

Ich bin sehr zufrieden und Danke an Thomas, der mir das Gerät empfohlen hat.

Schön ist es, dass man CTEK Comfort Connect Kabel (1x ist eines dabei) , einfach nachbestellen kann.
So kann man für 5-8 Euro jeder Batterie so ein Kabel spendieren und kann das Ladegerät einfach
und komfortabel an jede Batterie schnell und einfach anstecken.
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_ ... rt+Connect

Lg Oma-Herta
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Tomturbo1958 » Donnerstag 7. Dezember 2017, 23:29

Servus!
Freut mich! Schön ist es auch zu hören wie es gelaufen ist! Leider bekommt man nicht immer eine Antwort, egal ob positiv oder negativ!
Grüße
Thomas
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon tiemo » Freitag 8. Dezember 2017, 00:02

Hallo Martin!

Oma-Herta hat geschrieben:Keine Fehlermeldung, dass die Batt. defekt ist (schon mal positiv), und nach 3-4 Std leuchtete Lampe 4 (die Batterie ist zum Starten eine Autos bereit),


Das bedeutet, nach 3...4h Laden mit maximal 5A hat die Batterie ihre Ladeschlussspannung erreicht - Wenn sie vorher leer war, ist sie mit max. 4h x 5A (mehr kann das Ladegerät ja nicht) = 20Ah geladen worden und war dann voll, eher wurde sie aber weniger geladen, weil beim Annähern an die Ladeschlussspannung der Strom vom Ladegerät reduziert wird und dann kaum noch "was reingeht". Der Akku hat also schätzungsweise noch 10...15Ah Restkapazität. Allerdings würde das, wenn er dabei ordentlich Strom liefern kann, für einen Startvorgang (Mit Vorglühen ca. 4Ah) ausreichen. Nach ca. drei bis vier Versuchen wäre der Akku wieder leer, Ansaugen von Kraftstoff nach Arbeiten an der Einspritzanlage zB. wäre damit nicht möglich...

Oma-Herta hat geschrieben:Nun zur Gelbatterie: Ladegerät angeschlossen ( nach ein paar Minuten leuchtete die rote Info-Lampe ) :(
Stecker gezogen und neuer Ladevorgang (inkl. Recond). Rote Info-Lampe leuchtet. :( Das habe ich ca. 5x wiederholt. Dann habe ich das Ladegerät die ganze Nacht dran gelassen.
Heute morgen leuchtete die rote Infoleuchte. Dann wieder neu gestartet und den heuten Tag laden lassen.

Kam eben wieder nach Hause. Anzeige (Leuchte 4) (die Gel-Batterie ist zum Starten eine Autos bereit) :grin:

Mal sehen, ob sie noch 100% erreicht, aber 80% hat sie. Step 5 (Leuchte 5) Analyse und Recond (Step 6 (Leuchte 6) macht sie hoffentlich nachher noch.
Aber für den Kühlschrank wird es wohl reichen.

Ich habe nun ein gutes Gefühl. Und eine 2. funktionstüchtige Gel-Batterie habe ich ja noch. Da kommt das Ladegerät morgen mal dran.


Entsprechend der o.g. Batterie musst du dann mal rausfinden, welche Restkpazität die Gelbatterie nun noch hat und ob ein Betrieb damit noch sinnvoll ist.

Gruß,
Tiemo
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Oma-Herta » Freitag 8. Dezember 2017, 01:48

Hallo Tiemo,

die Batterie im Keller ist eine 80Ah/720A die da wohl seit über 6 Jahren rumsteht, weil sie mir im LT mehrfach leer lief.
Zuletzt mit einem Baumarktgerät habe ich sie wohl Dez/2015 für den Urlaub als Notbatterie geladen. Habe ja das CTek-Ladegerät nur 3-4 Std dran gehabt und
die Anzeige 4 (Link unten Bedienungsanleitung) bedeutet wohl, dass sie zu 80% geladen ist und ein Auto (vielleicht kleiner PKW) starten kann. Keine Ahnung woher das Ladegerät weiß, dass
sie zu 80% voll ist, kennt ja nicht die max. Menge.
Das Ladegerät hat sie dann in 3-4 Std auf die 80% (80%von 80Ah = 64Ah oder so) geladen, dass ist die Menge die sie seit Dez/2015 verloren hat. 4 x 5A =20Ah nachgefüllt
die sie in der Zeit verloren hatte, war so also auf so ca. 60Ah runter. Ich werde sie aber die Tage zu Ende laden lassen, mal sehen ob sie 100% erreicht (was auch immer das dann ist).
Man kann dem Ctek leider nicht mitteilen wie die max. Kapazität der Batterie sein soll.
(vielleicht baue ich sie dann mal testweise in den LT ein und starte mal. Oder alle Verbraucher einschalten und schauen wie weit die Spannung abfällt).

Die defekte Gel-Batterie , die wie paar Beiträge höher beschrieben, machte ja letztes Jahr gar nichts mehr. Habe sie während der Fahrt an die Starterbatterie parallel angeschlossen.
Und sie wurde nicht geladen. Auch mein Baumarkt Ladegerät zeigte so etwas wie 0A an, wenn man es angeschlossen hatte.
Das Ctek hatte ja , wie oben beschrieben, 5-6 x anschließen des Ladegerätes mit der roten Lampe quittiert. Dann die ganze Nacht drangelassen - Quittierung heute morgen rote Lampe.
Da dachte ich, schade ist wohl kaputt. Wieder Angeschlossen und dann leuchtete zum ersten mal die Lampe 4 . Schritt 4 - Batterie betriebsbereit (Seite 1 in der Anleitung (rechts)).
Anleitung: https://www.kfz-batterie-ladegeraet.de/ ... eitung.pdf
Alle Ladungsversuche und auch die letzte mit der Funktion : RECOND Option für das Instandsetzungsladen tief entladener Batterien.

Und eben zeigt das Ladegerät "Schritt 7 - Vollständig geladene Batterie" an :FREU: (Was auch immer das bedeutet :grin: )
Auszug aus der Anleitung : "Das Ladegerät löst eine Reihe von
Batterieproblemen, verfügt über einen patentierten automatischen
Entsulfatierungsschritt sowie über einen speziellen Rekonditionierungsschritt,
der Batterien, in denen sich Säureschichten gebildet haben, sowie tief entla-
dene Batterien wiederherstellt
."


Das ist bis hierhin mein Erfahrungsbericht. Ich bin glücklich. Und morgen Nachmittag schalte ich mal den Kühlschrank (ca. 79Wh) an und schaue, wie lange er jetzt läuft.
Zuletzt waren es gefühlt nur noch 3-5 Std. Ab Juni 2017 ging dann gar nichts mehr.
Ganz am Anfang (da war die Gel-Batterie auch schon 3-4 Jahre alt,möglicherweise sogar 7,so ca. 8-10 Std lief der Kühli).

Ich Berichte weiter. Weiß nicht ob ich eventuell einen eigenständigen Beitrag für diese Aktion einstellen soll ? Hier geht es eventuell unter.

Lg Oma-Herta
(Martin)

PS: Datenblatt: https://www.kfz-batterie-ladegeraet.de/ ... nblatt.pdf
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon tiemo » Freitag 8. Dezember 2017, 09:41

Moin Martin!

Ich hab scho verstanden, dass es sich um 2 Batterien handelt...

Oma-Herta hat geschrieben:Habe ja das CTek-Ladegerät nur 3-4 Std dran gehabt und


Daher kann sie jetzt schon rein rechnerisch nur maximal 20Ah mehr haben, in der Praxis eher 10...15Ah, wenn sie nicht entleert war. Erläuterung ist in meinem letzten Beitrag, wo ich allerdings noch davon ausging, dass der Akku entladen herumstand.

Oma-Herta hat geschrieben:die Anzeige 4 (Link unten Bedienungsanleitung) bedeutet wohl, dass sie zu 80% geladen ist und ein Auto (vielleicht kleiner PKW) starten kann. Keine Ahnung woher das Ladegerät weiß, dass
sie zu 80% voll ist, kennt ja nicht die max. Menge.
Das Ladegerät hat sie dann in 3-4 Std auf die 80% (80%von 80Ah = 64Ah oder so) geladen, dass ist die Menge die sie seit Dez/2015 verloren hat. 4 x 5A =20Ah nachgefüllt
die sie in der Zeit verloren hatte, war so also auf so ca. 60Ah runter. Ich werde sie aber die Tage zu Ende laden lassen, mal sehen ob sie 100% erreicht (was auch immer das dann ist).
Man kann dem Ctek leider nicht mitteilen wie die max. Kapazität der Batterie sein soll.


Das Ladegerät muss die Akkukapazität auch nicht wissen. Zur Messung der aktuellen Ladung geht das von der Chemie des Akkus aus und misst die Ruhespannung, diese ist abhängig von der prozentualen Ladung des Akkus. Dabei bezieht sich der 100%-Wert immer auf die aktuelle Kapazität, dh. wenn der Akku neu mal 80Ah hatte und schon 8 Jahre mit wiederholten Tiefentladungen auf dem Buckel hat, dann hat er realistischerweise vielleicht noch 10...20Ah Kapazität. Dann bedeutet 100% -> 20Ah Ladung, 80% -> 16Ah Ladung usw. Die Ah werden hier für die Akkukapazität (maximal mögliche Ladung des neuen Akkus), die aktuelle Akkukapazität (maximale Ladung der noch aktiven Restkapazität des bereits verschlissenen Akkus), sowie für die Ladung (tatsächlich gespeicherte Ladung) benutzt.

Oma-Herta hat geschrieben:(vielleicht baue ich sie dann mal testweise in den LT ein und starte mal. Oder alle Verbraucher einschalten und schauen wie weit die Spannung abfällt).


Genau, das ist der ultimative Praxistest.

Oma-Herta hat geschrieben:Die defekte Gel-Batterie , die wie paar Beiträge höher beschrieben, machte ja letztes Jahr gar nichts mehr. Habe sie während der Fahrt an die Starterbatterie parallel angeschlossen.
Und sie wurde nicht geladen. Auch mein Baumarkt Ladegerät zeigte so etwas wie 0A an, wenn man es angeschlossen hatte.


Dann ist sie vermutlich ausgetrocknet. Im Gelakku ist ja genauso Schwefelsäure drin wie im Nassakku, nur eben in einer gelartigen Substanz gebunden. Daher kann er nicht auslaufen und ein paar andere Dinge. Der Nachteil ist, wenn dieser Akku bis etwas über die Gasungsgrenze hinaus geladen wird, dann trennen die Gasblasen das säurehaltige Gel von den Platten, weil sie in der zähen Masse nicht abperlen und aufsteigen können. Damit ist der Stromfluss unterbrochen, meist dauerhaft. Die fehlende Flüssigkeit (Gasblasen bestehen aus elektrolysiertem Wasser) kann auch nicht nachgefüllt werden, der Akku ist trocken.

Oma-Herta hat geschrieben:Alle Ladungsversuche und auch die letzte mit der Funktion : RECOND Option für das Instandsetzungsladen tief entladener Batterien.

Und eben zeigt das Ladegerät "Schritt 7 - Vollständig geladene Batterie" an :FREU: (Was auch immer das bedeutet :grin: )
Auszug aus der Anleitung : "Das Ladegerät löst eine Reihe von
Batterieproblemen, verfügt über einen patentierten automatischen
Entsulfatierungsschritt sowie über einen speziellen Rekonditionierungsschritt,
der Batterien, in denen sich Säureschichten gebildet haben, sowie tief entla-
dene Batterien wiederherstellt
."


Wie oben schon geschrieben, "vollständig geladen" bedeutet, dass die im Akku noch vorhandene Restkapazität zu 100% voll aufgeladen ist. Wenn er aufgrund Alterung halt nur noch 0.5Ah Kapazität hat, dann ist er nun mit 0.5Ah Ladung voll. Da meist auch der maximal verfügbare Strom von der Kapazität abhängt, reicht der Akku vermutlich nicht mal, um den Kühli zu starten (falls es ein Kompressor ist).

Nun die Lösung diverser Batterieprobleme:
Sulfatierung: Die Kristalle werden durch Ladeimpulse aufgeknackt und damit der Kapazität wieder zugeführt. Das sollte auch bei einem Gelakku funktionieren.
Rekonditionierung: Durch Anheben der Ladespannung über die Gasungsgrenze wird die Batteriesäure durch die aufsteigenden Luftblasen durchgemischt und dadurch konzentrierte Säure, die schwerer ist und daher dazu neigt, nach unten zu sinken und weniger konzentrierte Säure wieder gemischt. DAS funktioniert bei einem Gelakku NICHT und zerstört ihn sogar, Gasblasenproblematik siehe oben.
Einer der Vorteile von Gelakkus ist ja gerade, dass sich die Säure nicht entmischen kann, weil sie durch das Gel fixiert ist. Ein Ladegerät, das man auf Gelakku einstellen kann, wird diesen Schritt überspringen.

Für Gelbatterien sollte die LIMA, falls der Akku direkt damit verbunden ist, eine spezielle Kennlinie haben (Anderer Regler), die verhindert, dass der Akku in die Gasungszone kommt. 14.5V sind dafür zu viel, der Gelakku braucht eher 13.5V. Daher so einen Akku besser anstatt über ein herkömmliches Trennrelais über einen speziellen Impulslader an die LIMA ankoppeln, oder halt nur per Speziallader am Netz laden..

Oma-Herta hat geschrieben:Ich Berichte weiter. Weiß nicht ob ich eventuell einen eigenständigen Beitrag für diese Aktion einstellen soll ? Hier geht es eventuell unter.


Genau, teste mal weiter und berichte. Am besten hier, so bleibt ein Thread auch ein Thread. Neue Einträge rutschen ihn ja wieder nach oben.
Meine Erfahrung ist, dass man tote Akkus nicht wieder reanimieren kann, dass man jedoch mit diesen Ladegeräten den Schaden einer versehentlichen Tiefentladung und durch geringe Ströme müde gewordene Akkus besser wieder in den Griff bekommt. Daher haben die schon ihre Daseinsberechtigung.

Gruß,
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Tomturbo1958 » Freitag 8. Dezember 2017, 14:12

Servus Tiemo!
Ein Bleiakku, egal welcher Bauart, ist tot wenn er über längere Zeit unter der Nennspannung entladen war. Wenn der Akku jahrelang gestanden ist, war er durch die Selbstentladung unter 12 Volt. Einen Akku kann man nur testen indem man ihn nach einer Ladung auf Nennspannung entläd und dabei die entnommenen Watt mißt! Alles Andere ist Kaffeesudlesen!
Wenn der Kollege anspruchslos ist und mit ein paar Ah auslangen findet ist es gut so!
Geschenkte Akkus sind fast immer tot, außer multipurpose aus einer Hochstromanwendung eventuell. Akkus aus meinem Elektroboot (48 Volt) können als Versorgungsakkus noch einige Zeit funktionieren.
Martin wird über kurz oder lang zur Erkenntnis gelangen, daß er mit einem günstigen Nassakku besser bedient ist!
Grüße
Thomas
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon tiemo » Freitag 8. Dezember 2017, 15:19

Hallo Tom!

Tomturbo1958 hat geschrieben:Ein Bleiakku, egal welcher Bauart, ist tot wenn er über längere Zeit unter der Nennspannung entladen war. Wenn der Akku jahrelang gestanden ist, war er durch die Selbstentladung unter 12 Volt.


Genauso ist es. Der Akku hier ist aber vor zwei Jahren aufgeladen worden. Wenn er noch gut war (geringe Selbstentladung), dann könnte er es bis jetzt geschafft haben, über 12V zu bleiben. Allerdings, wenn ein Akku nicht benutzt wird, dann sulfatiert er im Lauf der Zeit. Da er davor kein "gutes Leben" hatte (mehrfach tiefentladen), dürfte er nur noch einen geringen Teil seiner Nennkapazität haben.
Bei der Sulfatierung wird das ctek helfen können, dann ist die Restkapazität wieder nutzbar.
Einen toten Akku erkennt man ja sehr schnell, unter Last bricht er mehr oder weniger sofort zusammen.

Tomturbo1958 hat geschrieben:Einen Akku kann man nur testen indem man ihn nach einer Ladung auf Nennspannung entläd und dabei die entnommenen Watt mißt! Alles Andere ist Kaffeesudlesen!


Ampere meinst du, und die Entladezeit in Stunden. Beides multipliziert, ergibt dann die Restkapazität in Ah. Eine Scheinwerferbirne ist dazu geeignet, zieht ca. 4.5A, und man merkt, wenn die Helligkeit nachlässt (Entladeendspannung erreicht). Wenn sie zB. nach zwei Stunden beginnt, nachzulassen, dann hat der Akku noch an die 10Ah Restkapazität (nicht Restladung!). Natürlich sollte er dann sofort wieder aufgeladen werden.

Tomturbo1958 hat geschrieben:Martin wird über kurz oder lang zur Erkenntnis gelangen, daß er mit einem günstigen Nassakku besser bedient ist!


Denke ich auch. Wenn man dann noch einen mit zugänglichen Ventilen nimmt und einem klaren Plastikgehäuse, dann kann man zumindest den Flüssigkeitsstand auch im Auge behalten und ggf. auch mal Wasser nachfüllen.

Gruß,
Tiemo
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Oma-Herta » Sonntag 10. Dezember 2017, 01:16

Moin moin.

ich dachte Nassakkus sind im Wohnteil nicht erlaubt ? Mir ging es eigentlich darum bald einen neuen AGM oder GEL Akku zu kaufen.
Die alten Gel-Akkus sollten jetzt ja nur noch eine kurze Zeit benutzt werden und ich wollte mal so eine Wiederbelebung versuchen.

Die alten GEL-Akkus sind Sonnenschein Dryfit Militäry (wie ich jetzt erst gesehen habe mit je 50Ah Kapazität) Herstellungsdatum 9/2006 :shock: .
Doch schon etwas betagt. :grin:

Mein Kühlschrank zieht so ca. 100Wh (habe einmal mit einem Messgerät am Hausstromanschluss (99Wh) gemessen und einmal am Konverter 101Wh)
Der Kühlschrank läuft nach 3 mal aufladen und entladen des Gel-Akkus nun 30 min. (also so ca. 50Wh), dann meckert der Konverter wegen Unterspannung.
Aber das Ladegerät braucht immer Länger um wieder auf die 100%(!) zu kommen. Ich werde es bis Montag noch 2x versuchen und hoffe auf 1 Std. zu kommen.

Ich denke, die Akkus haben ihre besten Zeiten hinter sich :DOWN: . Mal sehen, ob ich vorm Urlaub noch Ersatz besorge.

Muss man bei dem Ladegerät eigentlich immer alle Verbraucher abgeschaltet haben ? Oder geht das wie mit der Lichtmaschine ? Aus der Bedienungsanleitung geht nichts hervor.

Lg Oma-Herta
Martin
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Re: Was machst ihr mit euren Batterien im Winter

Beitragvon Tomturbo1958 » Montag 11. Dezember 2017, 14:03

Servus Martin!
Ich kenne die deutschen Vorschriften nicht. Erstens ist Dein Startakku vermutlich auch ein Nasser und befindet sich im Innenraum. Zweitens gibt es Nassakkus welche gasdicht sind und keine Entgasung benötigen. Drittens wird es zu keiner gefährlichen Gasung kommen wenn Du mit dem Ctec ladest! Das Ctec misst den Innenwiderstand und schaltet ab, wenn zum Beispiel eine Zelle defekt ist!
Zyklenfest muß der Akku sein! Das erkennt man am Aufdruck "Camping" "Boot" "multiuse" "multipurpose" oder so ähnlich.
Wichtig ist, daß Du den Akku gut sicherst! Keine Karosserieteile in der Nähe der Polklemmen, daß es bei einem Unfall zu keinem Kurzschluß kommen kann. Richtung Verbraucher direkt an der Polklemme eine entsprechende Sicherung setzen!
Selbst der kaputteste Akku hat Kraft genug und ist gefährlich!

Servus Tiemo!
Natürlich hätte es Wattstunden heißen sollen!

Grüße
Thomas
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