für Neugierige: Restaurierung zum Mitverfolgen

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Re: für Neugierige: Restaurierung zum Mitverfolgen

Beitragvon heiko » Sonntag 12. November 2017, 21:26

Totgeglaubte leben manchmal länger. Ich bin kein Dampfplauderer, wohl aber ein Tausendsassa. Was ist passiert:
Teilrestaurationen meiner Alltagssemmeln (Ford und Honda) sowie ständige Reparaturen meiner Dauerbaustelle W123 (seit drei Jahren mehr Euro reingesteckt als Kilometer gefahren !), zweites berufliches Standbein aufgebaut und den guten Familienvater gegeben.

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Nun genug Asche über mein Haupt. Gleich geht´s weiter für alle, die Tipps geben oder erhalten wollen.
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heiko
 
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Re: für Neugierige: Restaurierung zum Mitverfolgen

Beitragvon heiko » Sonntag 12. November 2017, 22:00

Nach reiflicher Überlegung werde ich die Vorderachse überholen. Weiß der Herr, wann ich wieder so gut daran gelangen werde.
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Die Schrauben des U-Eisen am Stabilisator waren vor Rost völlig aufgequollen. Nach einer Woche Einwirkung von WD40 gaben sie auf.

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Die Teile sind stark korrodiert aber bis auf die Schutzbleche ("Ankerbleche"? - ich bin nicht vom Fach, beherrsche also nicht alle Fachbegriffe) zu gebrauchen.
Werde die Teile einem Betrieb im Nachbarort zum Strahlen und Kunststoffbeschichten geben.

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Einen Radlagersatz bekomme ich von Stahlgruber und die Achsschenkelbolzen mit Buchsen gibt von Classic-Parts Volkswagen. Problem: Im WHB ist zum aufreiben der Buchsen eine Reibahle angegeben, die beim großen VAG-Händler in Würzburg nicht mehr vorrätig ist. Sie gehörte offenbar nicht zum Pflichtprogramm der Vertragswerkstätten. Maße habe ich im WHB auch nicht gefunden. Kann mir da einer von euch helfen ?

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Die Bremsscheiben sowie die Radbremszylinder sind flugrostig aber technisch top. Die Leitungen habe ich mit Maßen abgeknippst und einem Spezialisten (Adresse aus Oldtimermarkt) übermittelt, der kunststoffummanteltes Stahlflex besorgt/anfertigt.

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Die Leitungen kommen neu. Habe mir über ebay KUNIFER-Leitungen besorgt, nachdem der hiesige TÜV-Chef grünes Licht gegeben hat.

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Auch ein neues Bördelgerät musste her, nachdem ich mein altes in einer früheren Nachbarschaft verliehen hatte und sich dann die Spur verlor. Habe mir eines von STAHLWILLE besorgt: Ist gut verarbeitet und bringt saubere Ergebnisse. Lediglich bei der Anleitung hat man gespart. Was für einen Fachmann selbsterklärend ist, genügt noch lange keinem Laien, der alle paar Jahre damit arbeitet.

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Rohrbiegerät: Bisher ein 20,-DM-Teil von Osteuropahändler auf der Veterama, gestern entdeckte ich im Baumarkt die Biegefeder links auf dem Bild. Bin mal gespannt, wie die Radien damit werden.

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Gut ist jetzt - der Nachwuchs will in den Schlaf gelesen werden.

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