Dröhnen am lenkrad

Hier geht es ausschließlich um den allradgetriebenen LT, mit dem man dort stecken bleiben kann, wo andere LTs erst gar nicht hinkommen :-)

Dröhnen am lenkrad

Beitragvon shacira » Samstag 10. März 2018, 17:12

Hallo, habe immer noch dieses brummen oder dröhnen ab 75 km am Lenkrad. Habe die vordere kardanwelle noch einmal ausgebaut um eine unwucht auszuschließen.
Wenn ich den Allrad auf N Stelle und Gas gebe merke ich auch keine unwucht.
Ich habe aber auch nur den motor laufen lassen und langsam Gas gegeben, dann läuft der Motor bei ungefähr 2000 umdrehung unruhig.
Gebe ich dann mehr Gas ist es weg.
Jetzt noch eine begebenheit: manchmal klappert der stoßel der unterdruckpumpe beim abbremsen, ich drücke dann ein paar mal auf die Bremse und dann ist es weg. Dieses mal war es, auch beim abbremsen so, das der Motor wie auf 3 Zylinder lief und auch bei mehreren Pumpen der Motor furchtbar wackelte.ich schaltete den motor aus, weil ich meinte, das der Motor hin ist. Nach einer Minute startete ich den motor wieder und erleichterung, der Motor lief wieder als sei nichts geschehen.
Auch funktionieren die sperren immer noch nicht und auch nicht die KLS motorbremse.
Die unter Druck Pumpe ist nur ein paar Jahre alt.
Bin gespannt auf eure Antworten herzl. Lindau
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Re: Dröhnen am lenkrad

Beitragvon tiemo » Samstag 10. März 2018, 19:11

Hallo Lindau!

Das Brummen könnte auch von einem defekten Radlager kommen.

Dass der Motor bei einer bestimmten Resonanzdrehzahl mehr vibriert, ist normal.
Das Rütteln beim Abbremsen war vielleicht ein Kraftstoffproblem, falls der Tank ziemlich leer war?

Zu den speziellen 4x4-Sachen enthalte ich mich der Stimme, da kenne ich mich zu schlecht aus.

Gruß,
Tiemo
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Re: Dröhnen am lenkrad

Beitragvon Waldfahrer » Sonntag 11. März 2018, 10:02

Servus Lindau,

die vorderen Radlager auseinandernehmen und neu fetten kann nicht schaden, dazu braucht man kein Spezialwerkzeug, "nur" einen großen Drehmomentschlüssel (600Nm) und eine Stecknuß für KM11-Nutmuttern.
Neue Lager einbauen ist allerdings aufwendiger, da braucht man eine Meßvorrichtung.
Sonst kannst Du die Beiträge über Vibrationen beim 4x4 durchlesen, die sind zahlreich ;-)
Allerdings klingt "brummen" mehr nach Problemen mit den Triebsätzen/Lagern im Diff oder VTG.

Ob die Unterdruckpumpe funktioniert, solltest Du beim Bremsen merken, wenn kein stärkerer Widerstand am Pedal als früher auftritt, sollte die funktionieren.
Daß die Sperren nicht mehr gehen, könnte an defekten Unterdruckmembranen liegen, oder das Gestänge ist fest oder die Schlauch/Rohrleitungen sind undicht.
Letzteres hätte aber auch Auswirkungen auf den Bremskraftverstärker, weil dann permanent Unterdruck "verlorengeht".
Wenn die Undichtheit nach den Schaltventilen vorliegt, dann nur bei eingelegten Sperren.
Du kannst ja einen Schlauch direkt an der Sperre abschließen und bei laufenden Motor und eingeschalteter Sperre probieren, ob da Luft angesaugt wird.

Zu den Motorproblemen kann ich den Ball nur an Tiemo oder einen anderen Kollegen zurückspielen, aber für mich klingt das nach Diesel-Zufuhrproblemen oder Undichtheit an der Einspritzpumpe?

Gruß Josef
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Re: Dröhnen am lenkrad

Beitragvon shacira » Sonntag 11. März 2018, 16:57

Danke euch Tiemo und Josef, werde die radlager kontrollieren und auch das vordere Diff.
Zum unterdruck:manchmal ist die Bremse hart und ganz oben und auch manchmal weich beim abbremsen. Es funktioniert ja auch die unterdruck motorbremse nicht mehr. Wenn ich da den Schlauch abziehe spüre ich den unterdruck, ich weiß aber nicht wie stark er sein muß, weil ich es nicht messen kann
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