Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Alle Themen speziell für die Karmänner unter den LT´s.

Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon Kleberwurst » Freitag 10. Mai 2019, 18:31

Hallo Hendrik!

Schön, dass ihr wieder gesund heim gekommen seid! :FREU:

Habt ihr Notre Dame noch heile gesehen oder war er schon in Trümmern?

Oder habt am Ende IHR gezündelt??? :shock:

Lieben Gruß,

Karo.
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Montag 22. Juli 2019, 16:28

Eine Schöne Runde über rund 4000km über den Balkan ist nun leider auch schon wieder Geschichte.

DE => Tschechien, Slowakai, Ungarn, Rumänien und retour über Ungarn und Österreich

Der Karmann lief nahezu problemlos - noch am Tage der Abfahrt entdeckte ich etwas Öl am Bremsankerblech links, was sich aber im Laufe der Tour nicht vermehrte. Also nichts getropft oder so.
So langsam habe ich das Gefühl, dass die Achs-Entlüftung vielleicht irgendwie nicht richtig funktioniert...

Außerdem haben wir wegen der Lichtpflicht in den meisten Länder und des Bedarfs der Heizpatrone des Absorberkühlschrank anfangs nur eine Bordspannung von rund 12,9...13V trotz "14,5V-Regler" gehabt.
Damit wird die Batterie zwar erhalten, aber nicht geladen - irgendwann konnte ich nicht mehr starten, weil die Batterie zu leer war.
Später habe ich entweder Licht oder Kühlschrank betrieben, damit hatte ich immerhin 13,4V und keine leere Batterie mehr.

Der Karmann hat seine Qualitäten gezeigt und wir haben die tw. holprigen Strassen und Feldwege gut verkraftet. Wir sind diesmal in das Apuseni Gebirge gefahren, dann in Richtung Retezat und über den Transfagarasch. Dann waren mal wieder nach vielen Jahren in Brasov und in der Bicaz-Cheile - Herrlich. Wir waren überwiegend zu fünft (2 Erwachsene und 3 Kinder 8,12, und 14Jahre) - es war nicht "zu viel Platz" im Auto. Einmal gabs einen Bär zu sehen am Strassenrand, der dann gemütlich vor uns die Strassenseite wechselte...

Wir waren einmal auf einem Campingplatz (St. Ana See) und einmal auf einem Stellplatz (Cheile Bicaz).

Leider musste ich am Scheibenrahmen oben und an der linken Seite bei Regen kleine Undichtheiten erleben - nun muss ich erstmal suchen, woher diese kommen...

Jetzt steht er wieder daheim und wartet auf sein nächstes Abenteuer.

km-Stand ca. 255.000

Gruß

Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon Kleberwurst » Dienstag 23. Juli 2019, 10:15

Hallo Hendrik!

Wow, was für eine Tour!

Schön, dass der Karmann so gut gelaufen ist :FREU:

Aber warum 3 Kinder :?: :?: :?:

Habt ihr unterwegs eins aufgelesen :?: :lol:

Lieben Gruß an Euch Alle,

Karo.
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Dienstag 23. Juli 2019, 16:40

Hi Karo,

ja - diesmal hatten wir die Cousine aus Ungarn eingesammelt ;-)

Gruß

Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Sonntag 8. September 2019, 17:32

So - kurz vor den nächsten Schulferien habe ich dem Karmann mal wieder ein bissl was gutes getan:

- neue Lichtmaschine
- neue Stabi-Gummis und Aufnahmen am Querlenker
- neue Keilriemen Servo - aber gleiches Modell wie Lima (11,5x790) - sollte nicht ewig so bleiben!
- so ein Trinkwasser-Desinfektions-Dingens im Wassertank
- nachgestellte Spur vorn Links
- Twingo-Sitzbank halbiert und rechts außen den originalen Isringhausen-Sitz montiert

Viele Grüße

Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Dienstag 10. September 2019, 00:50

... und heute ist ne Pfütze drunter - der Bremskraftregler tropft - ich könnte heulen.
Jetzt muss ich das Teil besorgen und austauschen.

@Eric: machst du sowas noch im Austausch? - Ich habe auch schonmal eine Email an LT-Pit geschrieben, ob er helfen könnte.

Leicht traurige Grüße

Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon Kleberwurst » Mittwoch 11. September 2019, 13:31

Au Backe Hendrik!

Hast du die Telefonnummer von Eric?

Wenn du magst, schicke ich sie dir.

Viel Glück und viele Grüße an deine Familie!

Lieben Gruß,

Karo.
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Freitag 13. September 2019, 22:58

Ich habe jetzt eine Woche eingeweicht mit Rostlöser und einen hochwertigen Hazet Bremsleitungsschlüssel gekauft.

Damit habe ich heute abend tatsächlich die alten Leitungen beschädigungsfrei öffnen können und einen generalüberholten Bremsdruckregler einbauen können.

Das Teil habe ich vom LT-Pit bekommen - er hat es schnell geschickt. Nur der Gewindeadapter am Ausgang hat mir ein bisher Kopfzerbrechen gemacht, weil die original Leitung leicht verbogen werden musste. Aber irgendwann ging es doch.
Morgen Probefahrt.

Gruß

Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon Markus Sparrow » Samstag 14. September 2019, 09:58

Hallo zusammen,

ich heiße Markus, komme aus der Nähe von Norden in Ostfriesland und bin neu im Forum.

Ich bin seit etwa sechs Jahren stolzer Besitzer eines LT 31 Karmann DW mit einem 2,4 TD DV-Motor. Nach einem Motorschaden im April dieses Jahres habe ich den Motor komplett überholen lassen, diverse Roststellen beseitigt und auch sonst viele Anbauteile ersetzt.

Bei der anstehenden TÜV-Prüfung ist jetzt noch aufgefallen, dass etwas Bremsflüssigkeit am Bremskraftregler austritt. Ich habe gestern über Ebay-Kleinanzeigen Kontakt zu Eric aufgenommen und hoffe, dass er mir den BKR wieder Instand setzt. Falls das nicht klappt, würde ich mich freuen, wenn ich über das LT-Forum Kontakt zu LT-Pit aufnehmen kann, da er ja anscheinend auch sehr erfahren ist.

Für eine nette Aufnahme im Forum und eventuelle Hilfe möchte ich mich schon mal bedanken.

Beste Grüße
Markus
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Samstag 14. September 2019, 23:40

Heute konnte ich meine Probefahrt machen - es ist wieder alles dicht und bremst ordentlich.

Die Kontaktadresse von LT-Pit kann ich dir per PN geben, wenn du möchtest.

Gruß

Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Montag 4. November 2019, 01:48

So -wir waren mal wieder unterwegs - die Herbstferien haben uns zur Buga, zur Donauquelle und weiter an den Bodensee gebracht.
Dann weiter über das Allgäu wieder Richtung Heimat.

Diesmal war es nicht so ganz so entspannt - erst leuchtete die Wasserstandsanzeige unvermittelt - es lag aber nach intensiver Suche nur am Schaltrelais.
Dann gings weiter - plötzlich sah ich an den fast neuen Toyo H09 plötzlich eine Beule - also Wagenheber raus und Ersatzrad raus.
Blöd - als ich das Ventil berührte - liess das Ersatzrad plötzlich alle Luft raus - der Ventileinsatz war hin.
Also wieder altes Rad drauf und nach Konstanz zum ATU zum Ventil-Einsatz-Wechsel. Dort waren es rund anderthalb Stunden Papier-Kram und 3 Minuten Arbeit. Beim Anheben mit dem Originalwagenheber gab die vordere linke Aufnahme auf und liess den Karmann ungeplant wieder nach unten.
Also nochmal in den AUTO und einen neuen hydraulischen Wagenheber gekauft und die Räder endlich montiert.
Dann weiter zum Allgäu - es regnet und regnet viel.
Auf einer längeren Strecke bergwärts - über ca. 50km stieg die Temperatur des Kühlwassers immer weiter - bis kurz vor dem Abendbrot die Anzeige den Anschlag erreichte - aber wegen der Verkehrslage war erst hier eine längere Pause möglich. Nach dem Abendbrot komme ich wieder raus - und die Temperatur ist immer noch ziemlich hoch - der Kühler aber recht kalt.
Naja - noch 2 km bis zum Ziel: Heizung voll auf und ganz langsam zum Ziel - inzwischen leuchtet die rote LED im Blinkmodus. Kühler immer noch kalt.
War ja soweit klar - musste also der Thermostat sein. Am darauffolgenden Tag wollte ich den Thermostat ausbauen.
Kommenden Morgen stecke ich den Zündschlüssel rein und schalte die Zündung ein - leuchtet zwar keine Warnleuchte - aber es steigt die Temperatur schon wieder bis auf "über normal" - obwohl der Motor seit mehr als 10h nicht gelaufen war... musste also was anderes sein...
Es stand Wasser im Relais 42... ahhh und ich habe mir so einen Kopf gemacht ...ahh.
Also Relais geputzt und vorsichtiger Warmlauf des Motors - alles ganz normal - vorsichtige Probefahrt - alles ok... es war nur das Relais.
Dann nach Hause - waren noch einige Kilometer.

Zuhause angekommen habe ich dann noch die Nullringe (die "8" er Ringe) beidseitig gewechselt - es kam beidseitig Öl raus.

Rechts kam dazu das Radlager der Steckachse - das machte schon länger rumpelnde Geräusche - jetzt habe ich das Pitting auch deutlich sehen können - also neues Radlager rechts. rein.

Nebenbei sah ich auch unter der Dichtung des rechten hinteren Radbremszylinders Bremsflüssigkeit stehen und ich habe gleich den Radbremszylinder mit gewechselt - weil es eben undicht und auch etwas schwergängig war. - Nach kräftigem Einweichen ging die alte Schraube sogar mit dem HAZET Spezial Schlüssel 11mm auf - juhu - freu.

Auf die Ersatzbereifung Toyo H09 warte ich immer noch - aber ich konnte zumindest heute eine gute Probefahrt mit all den neuen Teilen machen und es lief alles soweit gut.

Im März ist HU dran - bis dahin soll alles wieder komplett fit sein...

Viele Grüße
Hendrik

km 256800
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon Holstenbuddel » Montag 4. November 2019, 07:14

Moin Hendrik, da haste aber viel zum basteln gehabt, was für Reifengröße hast du drauf und mit wieviel Bar hast du die aufgepumpt?

Gruß Andreas
-wenn es Brüste oder Räder hat - wird es irgendwann Schwierigkeiten machen-
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon Kleberwurst » Montag 4. November 2019, 09:23

Huhu Hendrik!

Na wenn man sonst nix zu tun hat im Urlaub..... :grin:

Also langweilig ist es euch trotz Regen bestimmt nicht geworden. oder?

Aber schon doof, so viel Pech in Reihe!
Umso mehr bewundere ich meinen Karmann, bzw. die Reifen, dass die 3 Wochen übelste Piste in Schottland ohne Panne
überstanden haben :FREU:
Überhaupt; dass er die 3 Wochen überstanden hat, ist schon verwunderlich.... :shock:

Aber so lange IHR den Urlaub gut verbracht habt, ist ja alles gut :FREU:

Liebe Grüße an Alle,

Karo.
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Sonntag 22. Dezember 2019, 00:07

So - Bastelsamstag beendet:

1) vorn neue 215er Winterreifen (Yokohama) aufgezogen und montiert. - Ich fahre sie mit etwa 4,1 Bar.
2) Ersatzrad von 2007er Dunlop auf 2017er Toyo-Reifen "umgestellt"
3) Ölwechsel, Filterwechsel
4) Keilriemen Servolenkung wieder auf richtige Größe umgerüstet - vorher war ein LIMA-Keilriemen drauf
5) Lima-Keilriemen erneuert

Die ausgedehnte Probefahrt war schön - erstmal wirklich Ruhe erlebt. Kein rumpelndes Radlager mehr und auch kein ausgewaschenes Profil auf alten Reifen. Plötzlich habe ich vor allem das TurboPfeifen gehört... Schon verrückt.

Und die Bremse hat jetzt wirklich keinerlei Rubbeln/Pulsieren mehr gezeigt - endlich. Dann kann der Tüv und der Frühling ja kommen.

Viele Grüße
Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Samstag 8. Februar 2020, 23:10

So - ein paar weitere Streicheleinheiten brauchte er noch:

Heute habe ich endlich beide vorderen und hinteren Zugstrebengummis gewechselt und nach Zollstock (aka Gliedermaßstab) wieder auf 53,5cm eingestellt.

Jetzt sollte das Knarzen, das bei starkem Bremsen zu hören war, endlich weg sein. - Während der Probefahrt war jedenfalls endlich Ruhe. Die Ursache hatte ich schon mehrere Jahre gesucht und div. Teile gewechselt - aber die Zugstrebengummis waren augenscheinlich immer intakt.

In Wirklichkeit war links komplett und recht zu ca. 50% die Metallbuchse des äußeren Zugstrebengummis weggerostet und schon verschwunden. Die Zugstrebe hatte somit bei bestimmten Bewegungen "Freigang" im Rahmenloch.

Sieht man aber von außen nicht...

Viele Grüße

Hendrik

PS: Den Erfinder der Bauform der Hohlmutter möchte ich mal grrrrrrrrrrrrrrrr.................
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Freitag 13. März 2020, 21:47

Aber all die Anstrengungen im Winter haben sich gelohnt - für HU, AU und Gasprüfung gabs heute neue Plaketten und das alles ohne Mängel...

Freut mich irgendwie. Auch die "Vorbegutachtung" zum H-Kennzeichen war erfolgreich - wenn er so bleibt, bekommt er H-Kennzeichen ohne Mängel. Alles soweit gut.... Noch 15 Monate, dann kann es H geben...

Schönes Wochenende!

Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon Kleberwurst » Samstag 14. März 2020, 13:25

Hey Hendrik!

Glückwunsch zum neuen :TÜV !
Und DAS am Freitag dem 13. :shock:

Habt ein schönes Wochenende ihr Vier -knutscher-
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Freitag 10. April 2020, 23:28

Weil beim letzten Ausflug der Motor mal nur mit Starthilfe der Aufbaubatterie gestartet werden konnte, habe ich mich entschieden, die Kapazität der beiden baugleichen und fast gleich alten Energizer 100Ah Blei-Säure Batterien mal zu testen.

Die Starterbatterie hat nach nach Vollladung nur 2-3h mit einer H4 geschafft, bevor die Spannung unter 10V gefallen ist... Also hat die Batterie nur noch etwa 10Ah-15Ah von den versprochenen 100Ah. Immerhin hat sie damit immer noch einigermaßen (bis auf eine Ausnahme) den Motor gestartet.

Die Aufbaubatterie hat immerhin 9h mit der H4 als Ballast geschafft und damit hat sie noch eine Restkapazität von rund 40Ah.

Dabei sollte doch eine normale Starterbatterie gar nicht zyklenfest sein, dachte ich.

Die Batterien sind von BJ2012/Einbau2013 bzw. BJ2013/Einbau2014 und haben bisher recht zuverlässig funktioniert.

SO ... dann mal über den Nachfolger nachdenken - die LiPo ist noch nicht ganz fertig und ein vernünftiges Konzept zur Ladung am Bordnetz habe ich auch noch nicht.

Gruß

Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Montag 20. April 2020, 22:20

Nach einigem Überlegen und Suchen und Lesen habe ich mich doch wieder für 2 Blei-Säure-Batterien entschieden.
Es sind die intact-Premium-Power-PP100MF-Autobatterie-12V-100Ah-900A geworden.
Beim Einbau habe ich gleich die Masseleitungen für den Aufbau verbessert und die Masseleitung für die Starterbatterie ausgetauscht.
Jetzt dreht der Anlasser wie ein junges Reh - jetzt kann ich ihn starten ohne Glühzeit abzuwarten. Einbau ist erledigt - muss die Pole noch richtig isolieren.

Beim Kocher/Herd habe ich die berühmten Cramer-Dichtungen auch getauscht, weil die alten total zerbröselt sind.

Wann kommt endlich die nächste Tour?...

Viele Grüße und bleibt gesund!
Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Sonntag 9. August 2020, 23:33

So - leider ist nun auch die nächste Tour zuende...

Diesmal sind wir über Österreich über 10km Italien nach Slowenien, dann weiter nach Ungarn und Rumänien und auf dem Rückweg über Ungarn, Slowakei und Tschechien gefahren. Knappe 4000km sind es geworden. Wir haben wieder viele neue und sehr schöne Ecken kennengelernt und dem Karmann etwas die Umgebung gezeigt...

Diesmal gab es nur ein kleines "Erlebnis" , das am "Vierländer-Eck-Aussichtsturm" (Vinarium-Tower https://vinarium-lendava.si/de/ ), wo uns ein Unwetter mit viel Regen erwischte. Später in Ungarn hatte ich unerklärliche Spannungseinbrüche auf 11.3...11.8V, die zeitweise "weggingen", wenn ich das Licht eingeschaltet bzw. ausgeschaltet habe... Naja - Die Lösung war dann auf der Suche (ich habe erstmal die BAtterie abklemmen wollen, um die Calira zu trennen) und den sehr warmen, fast heißen Stromanschlüssen an der Batterie zu finden. Wenn die Kontakte warm sind, wird auch irgendwie viel Strom gezogen. Viel Strom zieht aber nur die Glühung.
Und - siehe da - das Glührelais hatte Wasser abbkommen und die 6 Grühkerzen haben während der Fahrt munter ihre 100A verglüht.
Passend zum Thread zum Glührelais im LT-Forum hat die Glühkontrolle natürlich nicht geleuchtet und diese Glühung angezeigt.
Naja - Verkleidung vom Relais ab und rumprobiert (also Relais manuell schalten) - Problem bestätigt. Dann bin ich halt ohne Verkleidung gefahren, bis alles trocken war. Habe dann gleich alles Relais unten Wasserablauflöcher gebohrt und eine Folie über die Elektrik gespannt.
Meine Blinker und der Scheibenrahmen ist sicher dicht - kann es an der Waschdüse reinkommen oder an der Scheibenwischerwelle?

Später dann standen große Teile von Ungarn unter Wasser - um nach Osten zu kommen, haben wir auf 3 Strassen Anlauf genommen, wovon die ersten 2 beiden unpassierbar waren und die dritte dann einfach durchs Wasser gefahren wurde, als die Überschwemmungen nachgelassen hatten...

Dass ein Rückschlagventil vom Boiler nach knapp30 Jahren undicht wurde, halte ich für gut akzeptabel ... Habe ich dicht gemacht und ein neues bestellt.

Naja - jedenfalls waren wir in Bled auf dem Campingplatz wo neben uns ein Karmann Distance Wide 6-Schläfer stand. Irgendwie kam aber kein Kontakt zustande. Das Kennzeichen war aus DE.

Wir sind Bis Rumänien nur wenig Autobahn gefahren - über die Pässe und den Obertauern sowie andere Bergstrecken gings zeitweise halt im ersten Gang mit 17km/h... Irgendwie kennen moderne PKW-Führer die alten Klein-Transporter mit ihrer enormen Leistungsentfaltung und Beschleunigung nicht mehr - jedenfalls gab es ein paar unnötige Überholmanöver...

Viele Grüße
Hendrik
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon Kleberwurst » Montag 10. August 2020, 19:32

Hallo Hendrik!

Schön dass ihr einen tollen Urlaub hattet :FREU:

Aber für die ungeduldigen Überholer braucht es keinen LT, die machen das auch bei einem viel schnelleren Elektroauto.

Einfach ziehen lassen,

Nur blöd, wenn sie sich nicht nur die eigenen Köppe einrennen, sondern Unbeteiligte schädigen.



Lieben Gruß aus z.Z, Harsewinkel den LT reparierend,

Karo.
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Re: Erlebnisse mit meinem Karmann LT31 Distance Wide

Beitragvon diesel3 » Sonntag 25. Oktober 2020, 23:47

So - die (voraussichtlich) letzte größere Tour in diesem verrückten Jahr ist nun auch rum - schade eigentlich.
Immer an der Küste der OStsee - und nur eine Nacht, in der wir nicht direkt am Wasser standen.
Der Karmann hat damit in diesem Jahr zwar "nur" rund 6Mm gemacht - aber immerhin konnten wir unterwegs sein.

Diesmal gab die Kühlmittelmangelanzeige mal wieder Signale... da ich ja schon mehrfach Fehlmeldungen auf den Leim gegangen war, habe ich der Sache auch nicht wirklich vertraut - also erstmal Relais (Steuermodul42) gewechselt... und dann kam das Blinken aber wieder. Siehe da - zum ersten Mal war es keine Fakemeldung. Also 300ml dest. Wasser rein und Ruhe war.

Als ich Zuhause war, sah ich, dass die Zahnriemenabdeckung vom kleinen Zahnriehmen durch Bruch total defekt ist - da muss ich mal Ersatz suchen...

Ansonsten sind es noch 8 Monate bis zum H-Kennzeichen. Der Zahnriemen ist aber auch wieder mal dran...

Viele Grüße
Hendrik
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